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PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Stefan Obmann, trombone
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass
Alexandra Dienz, double bass
and many more …
SOUND DESIGN
Alfred Reiter
Die Realität ist formbar, bis sie es nicht mehr ist – Systeme und Ordnungen taumeln zwischen fragilen Gleichgewichten. Krisen, soziale Ungleichheiten, Klimawandel und Migration zeigen neue Bruchlinien auf, während die digitale Informationsflut fragt, ob wir den eigenen Augen und Ohren noch trauen. In THE UNSTABLE REAL laden wir ein, diese unstete Realität zu erleben, ihre Brüche wahrzunehmen und neu zu denken – ästhetisch, emotional, gesellschaftlich und politisch. Mit Georgia Koumará, die ein Netzwerk von Beziehungen, Dynamiken und gegenseitigen Abhängigkeiten erforscht, oder mit Clemens Gadenstätter, der Wechselwirkungen zwischen Individuum und Umwelt in der Zeit erfahrbar macht. Eva Reiter geht mit utopischen Klangapparaten dem transformativen Potential von Riten nach, bevor Philip Venables einen unbarmherzigen Spiegel hochhält und mit provokativer, sexueller Direktheit die heuchlerischen Illusionen unserer Gesellschaft zerschlägt. Dazwischen ist der Zyklus randvoll mit Neuem, mit klanglichen Kostbarkeiten und mit Musik, die Wirklichkeit fordert.
Termine in diesem Zyklus
#1 FR 27.11.2026 ⎹ STATES OF INTERMESHING
#2 MI 26.01.2027 ⎹ FACES
#3 DI 09.03.2027 ⎹ RITUS
#4 DI 25.05.2027 ⎹ ILLUSIONS
Mit Werken von Matthias Kranebitter, Corie Rose Soumah, Davor Vincze, Georgia Koumará, Manuela Kerer, Rafał Ryterski, Clemens Gadenstätter, Eva Reiter, Philip Venables, Marco Döttlinger, Alexander Schubert.
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PHACE⎹ RITUS
PHACE series 2026/27 N°3
9.Mar.2027 // 19:30
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal
PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Stefan Obmann, trombone
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass
Alexandra Dienz, double bass
and many more …
SOUND DESIGN
Alfred Reiter
Der Glaube an die Kraft ritueller Abläufe und verbaler Formeln ist tief in der Geschichte der Menschheit verankert. Genau dieser Glaube an die transformative Kraft, an den Prozess und an die Notwendigkeit der rituellen „Selbsterneuerung“ bildet das Zentrum von Eva Reiters neuem Projekt RITUS. Im Wechselspiel zwischen solistischer Erzählung (Solo, Duo, Trio) und chorischem Kommentar entwickelt sich jeder der beteiligten Musiker*innen im Verlauf des Stückes zur zentralen Figur des Geschehens, die ihre ureigene Geschichte erzählt. Utopische Klangapparate, die direkt mit persönlichen musikalischen Gesten verbunden sind, sind die „Instrumente“, die Transformation initiieren. In einer räumlichen und theatral-szenischen Inszenierung untersucht die Musik in RITUS die Möglichkeiten und Prozesse einer rituellen Verwandlung. Um eine Realität zu offenbaren, die bis dahin nur als Potenzial existierte – ungesehen, ungehört, unberührt.
PROGRAMM
Eva Reiter
RITUS eine musiktheatrale Raumkomposition für Ensemble, 2026 (UA)
Kompositionsauftrag von PHACE
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PHACE⎹ ILLUSIONS
PHACE series 2026/27 N°4
25.May.2027 // 19:30
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal
Helēna Sorokina, voice
PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Stefan Obmann, trombone
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass
Alexandra Dienz, double bass
and many more …
SOUND DESIGN
Alfred Reiter
In Illusions entwickelt Philip Venables gemeinsam mit dem LGBTQIA+-Performancekünstler David Hoyle ein multimediales Werk für Sprecher (Video) und Ensemble. Hoyles Videoperformance konfrontiert das Publikum mit einem Strom aus politischen Tiraden, persönlichen Angriffen, groteskem Humor und provokativer sexueller Direktheit. Er attackiert Heuchelei, gesellschaftliche Ungleichheit, toxische Männlichkeit und Konsumismus und changiert sprachlich zwischen bitterem Ernst, bewusstem Tabubruch und kabarettistischem Spott. Und die Musik? Reagiert mit gleicher Intensität: rhythmisch aggressiv, eruptiv, dann wieder schimmernd und irritierend glatt. Klangflächen und Gesten wirken wie verzerrte Werbebotschaften oder politische Slogans, verzahnen sich mit den Bildern zu einem ruckhaften, fast gewaltsamen Wechselspiel, das das Publikum unweigerlich hineinzieht. Illusions ist ein unbarmherziger Spiegel, der die Zuschauerinnen auf den Prüfstand stellt und ihre Haltung ebenso wie ihre Rolle als Konsument*innen von Kunst hinterfragt. Neue Werke von Alexander Schubert, der in AUTO FICTION die Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion aushebelt und durch ein geändertes Archiv der prägendsten, intensivsten und herausragendsten Erinnerungen wandert, und Marco Döttlinger versprechen ein einnehmendes und wohl auch eindringliches Hörerlebnis. Mit dem elften Satz von Corie Rose Soumahs Werkzyklus States of Intermeshing schließt sich auch thematisch der Kreis zum Beginn des Konzertzyklus. xi. épilogue erforscht eschatologische Kräfte, ökologische Krisen und Selbstfindung. “There are flowers blooming in Antarctica” – ein poetisches, fragiles, klangsinnliches Stück, wie ein seltsam friedlicher Nachhall nach der Katastrophe, der den Blick in eine andere fragile Realität freigibt.
Philip Venables
Illusions (feat. David Hoyle) für Ensemble und Video, 2017 (ÖEA)
Marco Döttlinger
Neues Werk, 2026/27 (UA)
Kompositionsauftrag von PHACE
Corie Rose Soumah
States of Intermeshing: xi. épilogue für Violine, Cello, Klavier und Elektronik, 2024 (ÖEA)
P A U S E
Alexander Schubert
AUTO FICTION für Stimme, Ensemble, Elektronik und Video, 2026
Kompositionsauftrag von Radio Österreich 1 in Kooperation mit ORF musikprotokoll, PHACE und Biennale Zagreb
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PHACE⎹ STATES OF INTERMESHING
PHACE series 2026/27 N°1
27.Nov.2026 // 19:30
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal
PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Stefan Obmann, trombone
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass
Alexandra Dienz, double bass
and many more …
SOUND DESIGN
Alfred Reiter
Matthias Kranebitters startet ein musikalisches Experiment über Wahrnehmung im Zeitalter akustischer Überforderung. Mit einem maschinellen Hörsystem, das in Echtzeit Ensembleklänge und Alltagsgeräusche analysiert, wird, inspiriert vom „Cocktailparty-Effekt“, das scheinbare Klangchaos zum Modell für Aufmerksamkeit und Selektion. Corie Rose Soumahs States of Intermeshing, viii. what is past is prologue verbindet Klang und politische Reflexion. Das Werk beleuchtet die Verflechtung von kolonialer Geschichte, apokalyptischen Diskursen und gegenwärtigen Machtstrukturen. Mit Anklängen an Soul und R&B und Texten von Achille Mbembé wird Musik zum Raum für Erinnerung, Widerstand und postkoloniale Befreiung. In QUEE(n)R macht Davor Vincze „Bohemian Rhapsody“ zum Ausgangspunkt einer offenen Improvisation. Fragmente des Originals werden zerlegt, neu kombiniert und in Bewegung gehalten, während auf visueller Ebene mit Hilfe von KI-Bildgeneratoren die Ambiguität und das queere Potential von Gesichtern hervorgehoben wird. Ein Spiel mit Identitäten und Bedeutungen – fluid, vielstimmig und voller überraschender Wendungen. Ein neues Werk von Georgia Koumará vereint viele Themenstellungen des Abends. Darin erforscht die Komponistin Kommunikation, Empathie und Macht als dynamische Kräfte. Musikalische Prozesse entwickeln sich, kollidieren und verändern einander – ein klingendes Netzwerk von Beziehungen, das gesellschaftliche Strukturen hörbar macht
PROGRAMM
Matthias Kranebitter
28 Auditory Scenes for investigating cocktail party deafness für Ensemble und Elektronik, 2022
Corie Rose Soumah
States of Intermeshing: vii. what is past is prologue für Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagwerk, Violine, Cello, Elektronik und Zusatzinstrumente, 2025 (ÖEA)
Davor Vincze
QUEE(n)R für Flöte, Saxophon, Percussion, Keyboard, Elektronik und Video, 2023 (ÖEA)
P A U S E
Georgia Koumará
Neues Werk für Ensemble und Elektronik, 2026 (UA)
Kompositionsauftrag von PHACE & Wien Modern
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Miserere hominibus
21. Jul. 2026 // 19:00
Overture spirituelle
Salzburger Festspiele,
Kollegienkirche Salzburg
Cordula Bürgi, conductor
PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Francesco Palmieri, guitar & theorbo
Tina žerdin, harp
Olivier Marin, viola d’amore
Roland Schueler, cello
Alexandra Dienz, double bass
Cantando Admont
Friederike Kühl, soprano
Hannah Dienes-Williams, soprano
Elina Viluma-Helling. mezzosoprano
Cornelia Sonnleithner, alto
Terry Wey, countertenor
David de Winter, tenor
Hugo Paulsson-Stove, tenor
Thomas Köll, tenor
Artem Paches, baritone
Michael Hickman, baritone
Uli Staber, bass
Die Lamentationen über die Klagelieder Jeremias, entstanden für die Liturgie der Karwoche, verbinden strenge kontrapunktische Kunst mit einer außergewöhnlichen Ausdruckstiefe. Charakteristisch ist Morales’ Fähigkeit, den zutiefst affektgeladenen Klage-Text in eine musikalische Sprache zu übersetzen, die zugleich von klarer Ordnung und intensiver innerer Spannung getragen ist. Der Wechsel zwischen dichter Polyphonie und transparenten, beinahe meditativ wirkenden Passagen lässt Schmerz, Verlassenheit und Trauer mit großer Eindringlichkeit hervortreten. Dabei ist die Musik von außergewöhnlicher Schönheit und zugleich von einer bemerkenswerten, anmutigen Nüchternheit. Demgegenüber steht Klaus Hubers Miserere hominibus (2005/2006) für sieben Stimmen und sieben Instrumentalist:innen – eines der eindrucksvollsten Werke liturgischer Musik des 20. Jahrhunderts. In ihm entfaltet sich eine vielschichtige Klangsprache, die gleichermaßen nach der diesseitigen wie nach der jenseitigen Welt greift. Intensive, erschütternde Tutti-Passagen stehen versöhnlichen, ruhigen Momenten von einnehmender Schönheit und Zartheit gegenüber. Es ist eine Musik, die den Ruf nach Erbarmen radikal in die Gegenwart holt. Im Zusammenspiel der beiden Werke wird deutlich, wie sich musikalische Klage über Jahrhunderte hinweg verschiebt: von ritueller Ordnung hin zu einer existenziell und politisch zugespitzten Anrufung.
Programm
Cristobal de Morales
Lamentationen (ca. 1530) für 6 Stimmen
Klaus Huber (1924-2017):
Miserere hominibus für 7 Stimmen und 7 Instrumentalist:innen

global – local: Internationale
Sommerakademie der mdw
1.Aug.2026 // xx:xx
Masterclass Komposition Abschlusskonzert
Wien, mdw
PHACE
Doris Nicoletti, flute
Alvaro Collao Leon, saxophone
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Barbara Riccabona, cello
Since its founding in 1991, the isa has developed into an internationally unique university-based continuing education program that combines top emerging artists with an interdisciplinary academic conference. Under the artistic direction of Vice Rector Johannes Meissl, over 200 outstanding musicians from more than 40 nations receive formative impulses for their artistic development and professional careers each year.
Under the theme “global – local,” isa26 explores the tensions between global networking and local roots in music, art, and science. At a time when international collaborations, cultural diversity, and shared societal goals are increasingly under pressure, the isa sees itself as a forum for dialogue: different artistic backgrounds, aesthetic approaches, and practices are consciously juxtaposed and critically reflected upon.
PHACE will perform new works by participants of the International Summer Academy’s Composition Masterclass at the closing concert on August 1.

Michael Wendeberg, conductor
PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Alvaro Collao Leon, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Stefan Obmann, trombone
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Igor Gross, percussion
Mathilde Hoursiangou, piano
Francesco Palmieri, e-guitar
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Sarah Dragovic, viola
Roland Schueler, cello
Manuel Mayr, double bass
Somewhere in the distance, where the sea meets the horizon, the sonic worlds of three very different works converge in this concert, yet find some common ground. In from shore to shore, Sarah Nemtsov traces a multi-perspective musical stream of consciousness that oscillates between moods of light, impressions of nature, memory, and identity. Inspired by 10 lyrical interludes in Virginia Woolf’s novel “The Waves” (1931), the composer creates a vividly dynamic, wave-like sound language and, through subtle nuances, permuting rhythmic patterns, and friction-laden microintervals, explores the inner states of mind of the novel’s six protagonists. Beat Furrer also casts a metaphorical gaze into the distance in linea dell’orizzonte. Simultaneous doubling and distortion, similar to what can be seen at the edges of a shadow, form the fundamental musical structure of the composition. Voices intersect, interrupt, negate, and contrast with preceding structures, ultimately creating a distorted sonic shadow from these contradictions. Thomas Wally constructs spiraling, intricate sound structures in his Concertino around the expressive possibilities of the violin, while the bass-heavy ensemble provides a contrasting space. It is a virtuosic, at times wild, ride, a constantly self-referential conversation between violin and ensemble, characterized in sonic and harmonic terms by overtone resonances, harmonics, and Shepard tones.
PROGRAMM
Sarah Nemtsov
from shore to shore for ensemble (2024/25)
commissioned by PHACE, in cooperation with Osterfestival Tirol,
sponsored by
~ P A U S E ~
Beat Furrer
linea dell’orizzonte for ensemble (2012)
Thomas Wally
Concertino for violin and ensemble (2024)
Commissioned by PHACE, with support by BMKOES und SKE-Fonds

Next Generation
14.3.2026 // 21:00
AspekteSALZBURG
Szene Salzburg
Michael Wendeberg, conductor
PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Spiros Laskaridis, trumpet
Stefan Obmann, trombone
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Roland Schueler, cello
Manuel Mayr, double bass
At the end of June 2025, the aspekteFESTIVAL Salzburg and PHACE, in cooperation with Ö1, issued a call for scores to the four music universities (Mozarteum University Salzburg, University of Music and Performing Arts Vienna, University of Music and Performing Arts Graz, and Anton Bruckner Private University). Professors from the respective composition classes could each nominate two students for participation.
In a clear and unanimous jury decision, four composers were selected from 16 submissions (2 female composers, 14 male composers) and commissioned to create a new work for the AspekteFESTIVAL.
PROGRAMM
Dominik Wilnauer-Leitner
Friendly Machines für Flöte, Bassklarinette, Posaune, Schlagwerk und E-Gitarre, 2025/26 (UA)
Egemen Kurt
Tertium Datur für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier, 2025/26 (UA)
Noh SeungJu
Studie I für Trompete, Percussion, E-Gitarre, Klavier und Cello, 2025/26 (UA)
Parham Behzad
Enough? für Flöte, Posaune, E-Gitarre, Klavier und Kontrabass, 2025/26 (UA)
Jury:
Ludwig Nussbichler (artistic director aspekteFESTIVAL Salzburg),
Reinhard Fuchs (artistic director PHACE)
Mathilde Hoursiangou (PHACE, pianist & MDW, Institut für Neue Musik)
Rainer Elstner (Music editorial Ö1) and Co-Curator of ORF musikprotokoll)

Codeborn
8. May. 2026 (wp)
9.-10. May. 2026
Münchner Biennale
Festival für neues Musiktheater
Muffathalle
Zara Ali, Komposition, Konzept, Text
Hannah Dübgen, Bühnenfassung, Konzept
Florentine Klepper, Deva Schubert , Regie
Hansjörg Sofka, Musikalische Leitung
Wolfgang Menardi, Set- und Kostümdesign
Julia Spinola, Dramaturgie
PHACE
Walter Seebacher, Klarinette
Michael Krenn, Saxophon
Mathilde Hoursiangou, Keyboard
Manuel Alcaraz Clemente, Percussion
Francesco Palmieri, E-Gitarre
Roland Schueler, Cello
Alexandra Dienz, Kontrabass
Nontobeko Bhengu, Sopran
Florian Stern, Tenor
Julien Horbatuk, Bariton
Andrea De Majo, Musical, Tänzer, Countertenor
Zara Ali
Codeborn – musc theatre (2025/26, wp)
In “Codeborn,” the world is exposed to an artificial intelligence. An unstoppable transformation process begins, defying all explanation and simultaneously evoking fascination and unease. Power fantasies escalate to boundless proportions, old hierarchies crumble, and impossible encounters become reality.
Zara Ali’s music theater rejects both apocalyptic sentiment and cultural pessimism—it is neither utopia nor dystopia. Her music encompasses the full spectrum of upheaval and makes the unimaginable audible.
A co-production of the Munich Biennale and the Tyrolean State Theatre Innsbruck, in cooperation with the Bavarian State Opera, Ars Electronica Linz, and Klangspuren Schwaz. Commissioned by the City of Munich for the Munich Biennale.

ensemble – electronics
PHACE | THE TRAVEL AGENCY IS ON FIRE
PHACE series 2025/26 N°2
23.Jan.2026 // 19:30
Wiener Konzerthaus,
Berio-Saal
Sarah Maria Sun, voice
PHACE
Michael Krenn, saxophone
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, electric guitar
Roland Schueler, electric violoncello
Mathilde Housiangou, synthesizer
SOUND DESIGN
Alfred Reiter
PROGRAM
Bernhard Lang
The Travel Agency is on Fire for voice, five instruments and electronics, 2021 (ÖEA)
Text: William S. Burroughs
Loops and samples repeatedly wander through the ear canal, distorted and doubled by electronics and effects, deformed and restructured by patches and digital algorithms, until perception shifts and a different meaning emerges from the superposition. Repetition and mutation are part of the program in the works of Bernhard Lang, powerfully supported this evening by Sarah Maria Sun, arguably one of the most outstanding vocal interpreters of our time. The Travel Agency is on Fire is based on a selection of “cut-up” experiments by William S. Burroughs on texts by a range of canonical authors, from William Shakespeare and Arthur Rimbaud to William Wordsworth and James Joyce. Burroughs selected the source texts, cut them up, and juxtaposed the fragments to select random word combinations and create new word compositions. The Travel Agency is on Fire, which has only been available in the archives since 2010, fascinates scholars and Burroughs fans alike, as it illuminates the experimental processes underlying Burroughs’ work. Musically, the cut-up strategies that Burroughs developed together with Brion Gysin and visualized in the films with Anthony Balch and Ian Sommerville are referenced in various ways: essential here is Burroughs’s maxim: “Play it back, play it back, play it all back,” which points to a change in consciousness through the overlaying and doubling of reality with samples and loops.
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