music theatre

Wechselwirkung

13.Nov. 2020 // 19:00
14.15.Nov. 2020 // 17:00
Wien Modern
WUK Projektraum
Währinger Straße 59, 1090 Wien 

Pia Palme, Idee, Konzeption, Komposition, Texte

Juliet Fraser, Stimme & Tanz
Lars Mlekusch, Dirigent

Sonja Leipold, Cembalo
Molly McDolan, Oboe da caccia
Veronika Mayerböck, Licht
Christina Bauer, Klangregie, Live-Elektronik
Christina Lessiak, Künstlerische Mitarbeit
Irene Lehmann, Dramaturgische Beratung
Paola Bianchi, Konzept, Choreografie, Tanz

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Walter Seebacher, Bassklarinette, Kontrabassklarinette
Berndt Thurner, Schlagwerk
Ivana Pristasova, Violine
Rafal Zalech, Viola
Roland Schueler, Cello
Alexandra Dienz, Kontrabass

 

 

PROGRAMM

Pia Palme
Wechselwirkung

Musiktheater für Sopran und Ensemble (2019/20) world premiere 70’
Ein musikalisch-choreografisches Forschungsteam um Pia Palme macht sich behutsam auf die Suche nach Musiktheaterformen fürs Anthropozän.

Körper bewegen, im Raum. Sie singt, keucht, atmet – stehend, drehend – sie kniet, liegt, rollt vor meinen Füßen, ihre hohe Stimme wandert mit, bis in meine Sohlen kann ich sie hören. Verliere mich in diesen angespannten Körpern, die quer über den Tanzboden kriechen. Zittern. In solcher Nähe zu diesen Menschen. Hör jetzt nicht auf zu singen! Sie erinnert sich: an die Einsamkeit. Sie möchte allein sein und doch nicht. Der Klang der Worte fasziniert sie, lesend hört sie nach innen: Lasciatemi mori, damals wie heute. Sie seufzt: Wie probt man, wie komponiert man, und, wie bitte, plant man erfolgreich eine Musiktheateraufführung während dieser Pandemie?
Sie denkt und schreibt:
Wie denn eine Brücke schlagen zu einem anderen Ufer,
das sich windet,
verkrochen im Nebel nicht zu vermessen ist?

Der transdisziplinäre Zusammenschluss bestehend aus der Komponistin Pia Palme, der Tänzerin/Choreografin Paola Bianchi, der Sängerin Juliet Fraser, der Theaterwissenschaftlerin Irene Lehmann und der Musikologin Christina Lessiak arbeitet seit 2019 künstlerisch-forschend an «Wechselwirkung» und weiteren Projekten in Graz und Wien. Diese wachsende kollaborative Struktur rund um Pia Palme entwickelte sich aus vorangehenden Projekten mit Juliet Fraser (seit 2012, 2015 Mordacious Lips, to Dust) und Paola Bianchi (2013, ABSTRIAL). Die experimentelle Arbeitsweise der Gruppe lebt von der wechselseitigen Beeinflussung der individuellen Akteur*innen und vom Ineinandergreifen der unterschiedlichen Praktiken und Wissensvorräte. (Pia Palme)

Produktion FWF PEEK Projekt »On the fragility of Sounds« AR 537 mit Unterstützung der Kunstuniversität Graz
Koproduktion Wien Modern

Event Dates

November 2020
  • Date
    Project
    Location
  • 13.Nov.2020 19:00

    Wechselwirkung

    Vienna, Wien Modern - WUK Projektraum

    Ein musikalisch-choreografisches Forschungsteam um Pia Palme macht sich behutsam auf die Suche nach Musiktheaterformen fürs Anthropozän.

    Körper bewegen, im Raum. Sie singt, keucht, atmet – stehend, drehend – sie kniet, liegt, rollt vor meinen Füßen, ihre hohe Stimme wandert mit, bis in meine Sohlen kann ich sie hören....

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  • 14.Nov.2020 17:00

    Wechselwirkung

    Vienna, Wien Modern - WUK Projektraum

    Ein musikalisch-choreografisches Forschungsteam um Pia Palme macht sich behutsam auf die Suche nach Musiktheaterformen fürs Anthropozän.

    Körper bewegen, im Raum. Sie singt, keucht, atmet – stehend, drehend – sie kniet, liegt, rollt vor meinen Füßen, ihre hohe Stimme wandert mit, bis in meine Sohlen kann ich sie hören....

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  • 15.Nov.2020 17:00

    Wechselwirkung

    Vienna, Wien Modern - WUK Projektraum

    Ein musikalisch-choreografisches Forschungsteam um Pia Palme macht sich behutsam auf die Suche nach Musiktheaterformen fürs Anthropozän.

    Körper bewegen, im Raum. Sie singt, keucht, atmet – stehend, drehend – sie kniet, liegt, rollt vor meinen Füßen, ihre hohe Stimme wandert mit, bis in meine Sohlen kann ich sie hören....

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  • 15.Nov.2020 20:00

    Wechselwirkung

    Vienna, Wien Modern - WUK Projektraum

    Ein musikalisch-choreografisches Forschungsteam um Pia Palme macht sich behutsam auf die Suche nach Musiktheaterformen fürs Anthropozän.

    Körper bewegen, im Raum. Sie singt, keucht, atmet – stehend, drehend – sie kniet, liegt, rollt vor meinen Füßen, ihre hohe Stimme wandert mit, bis in meine Sohlen kann ich sie hören....

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