Performance

WORK

WIEN MODERN
WUK, 12.11.2014, 20:30

Jorge Sánchez-Chiong | Brigitte Wilfing

eine Produktion von PHACE, in Koproduktion mit WIEN MODERN, in Kooperation mit WUK und gefördert von der Stadt Wien (MA7). Mit Unterstützung von ImPulsTanz und ske-fonds.

 

 

IDEA, CONCEPT, CHOREOGRAPHY, PERFORMANCE

Brigitte Wilfing

CONCEPT, COMPOSITION, TURNTABLES, PERFORMANCE

Jorge Sánchez-Chiong

CELLO, PERFORMANCE

Roland Schuler, Marie Speman

LIGHT- and ROOM INSTALLATION

Thomas J. Jelinek

COSTUMES

Kerstin Bennier

drawing device

Anna Vasof

SOUND DESIGN

Florian Bogner

Work arbeitet an der Schnittstelle von Musik und Tanz. Die funktionale Bewegung, die zur Klangerzeugung führt, sowie die Entkörperlichung bei maximaler Soundentfaltung durch die Verwendung von Elektronik lassen die Performerinnen zu Bewegungsträger choreografisch-kompositorischer Anordnungen von Beschleunigung, Wiederholung und Erschöpfung werden. Eine Aufmerksamkeitsverschiebung ins jeweils andere Medium ist Ausgangspunkt und Ziel von Work.
Dabei gestaltet sich der Aufführungsraum als eine Werkstatt, in der den Fragestellungen des Anderen nachgegangen und auf die eigene Arbeitsweise angewendet wird.

 

Ort
WIEN MODERN, WUK | Projektraum
Währinger Straße 59, 1090 Wien

 

Review
…Einen weit stärkeren Eindruck hinterließ das zweite szenische Projekt von „Wien Modern“, das die Choreografin Brigitte Wilfing und der in Wien lebende, venezolanische Komponist Jorge Sánchez-Chiong in einem Projektraum des Werkstätten- und Kulturhauses (WUK) entwickelten. …„Work“ entuppte sich als intelligent-doppelbödige, von Richard Sennetts „The Craftsman“ inspirierte Performance. Der Titel der knapp einstündigen Aufführung ist also durchaus wörtlich zu nehmen: Auf spielerisch-unprätentiöse Weise demonstrierten vier in durchsichtige Laborkittel schlüpfende Spieler/-innen – zwei szenisch agierende Cellist/-innen (Marie Spaemann und Roland Schueler), Wilfing als Performerin und Sánchez-Chiong an den Turntables –, dass alle Kunst auf Arbeit und auf Bewegung beruht und selbst die zu ihrer Herstellung benötigten Instrumente Resultat menschlicher Denk- und Arbeitsprozesse sind. Und: dass ein Gelingen des szenischen Bemühens nur durch Respekt vor den verwendeten Materialien und durch kommunikatives Zusammenwirken aller Beteiligten ermöglicht wird. Flüssige Musik entstand erst, als sich alle vier Spieler/-innen zu koordinieren begannen, die Performerin in Drehbewegungen mit einer in den Händen gespannten Nylonsaite über das Instrument der Cellistin strich und die Klänge der Turntables den entstehenden Rhythmen angepasst wurden – eine perfekte Symbiose zwischen Tanz, Bewegung und Klang. (Reinhard Karger, NMZ)

Event Dates

November 2014
  • Date
    Project
    Location
  • 12.Nov.2014 20:30

    Work

    Wien, WIEN MODERN - WUK
  • 13.Nov.2014 21:30

    Work

    Wien, WIEN MODERN - WUK