global – local: Internationale
Sommerakademie der mdw

1.Aug.2026 // xx:xx
Masterclass Komposition Abschlusskonzert
Wien, mdw

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Alvaro Collao Leon, saxophone
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Barbara Riccabona, cello

Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 hat sich die isa zu einem international einzigartigen universitären Weiterbildungsformat entwickelt, das künstlerischen Spitzennachwuchs mit einer interdisziplinären Wissenschaftskonferenz verbindet. Unter der künstlerischen Leitung von Vizerektor Johannes Meissl erhalten jährlich über 200 herausragende Musiker_innen aus mehr als 40 Nationen prägende Impulse für ihre künstlerische Entwicklung und berufliche Laufbahn.

Unter dem Jahresthema global – local widmet sich die isa26 den Spannungsfeldern zwischen globaler Vernetzung und lokaler Verankerung in Musik, Kunst und Wissenschaft. In einer Zeit, in der internationale Kooperationen, kulturelle Vielfalt und gemeinsame gesellschaftliche Ziele zunehmend unter Druck geraten, versteht sich die isa als Ort des Dialogs: Unterschiedliche künstlerische Hintergründe, ästhetische Ansätze und Praxen werden bewusst miteinander in Beziehung gesetzt und kritisch reflektiert.

PHACE spielt am 1. August beim Abschlusskonzert druckfrische Werke von Teilnehmenden der Masterclass Komposition der Internationalen Sommerakademie.

PHACE | THE UNSTABLE REAL

our series at
Wiener Konzerthaus
2026/27

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Stefan Obmann, trombone
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass
Alexandra Dienz, double bass
and many more …

SOUND DESIGN
Alfred Reiter

Die Realität ist formbar, bis sie es nicht mehr ist – Systeme und Ordnungen taumeln zwischen fragilen Gleichgewichten. Krisen, soziale Ungleichheiten, Klimawandel und Migration zeigen neue Bruchlinien auf, während die digitale Informationsflut fragt, ob wir den eigenen Augen und Ohren noch trauen. In THE UNSTABLE REAL laden wir ein, diese unstete Realität zu erleben, ihre Brüche wahrzunehmen und neu zu denken – ästhetisch, emotional, gesellschaftlich und politisch. Mit Georgia Koumará, die ein Netzwerk von Beziehungen, Dynamiken und gegenseitigen Abhängigkeiten erforscht, oder mit Clemens Gadenstätter, der Wechselwirkungen zwischen Individuum und Umwelt in der Zeit erfahrbar macht. Eva Reiter geht mit utopischen Klangapparaten dem transformativen Potential von Riten nach, bevor Philip Venables einen unbarmherzigen Spiegel hochhält und mit provokativer, sexueller Direktheit die heuchlerischen Illusionen unserer Gesellschaft zerschlägt. Dazwischen ist der Zyklus randvoll mit Neuem, mit klanglichen Kostbarkeiten und mit Musik, die Wirklichkeit fordert.

Termine in diesem Zyklus

#1 FR 27.11.2026 ⎹   STATES OF INTERMESHING
    #2 MI 26.01.2027 ⎹   FACES
        #3 DI 09.03.2027    RITUS
            #4 DI 25.05.2027  ⎹   ILLUSIONS

Mit Werken von Matthias Kranebitter, Corie Rose Soumah, Davor Vincze, Georgia Koumará, Manuela Kerer, Rafał Ryterski, Clemens Gadenstätter, Eva Reiter, Philip Venables, Marco Döttlinger, Alexander Schubert. 

Abonnements & Ticketpreise

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Normalpreis 114,- Euro

Sonderkarten und Ermäßigungen sind auf der Seite des Wiener Konzerthauses verfügbar

Einzelkarten pro Konzert 30,– Euro

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perfect contradiction

16.Dec. 2025 // 19:30
REAKTOR
Wien, Geblergasse 40

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Michael Krenn, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Roland Schueler, cello

SOUND DESIGN
Alfred Reiter

Zum Ende eines schnellen und abwechslungsreichen Jahres 2025 blicken wir bei  perfect contradiction zurück und nach vorne.  Es ist ein vielfältiger musikalischer Jahresabschluss, sorgsam darauf bedacht, die Gegensätze ins Zentrum zu rücken, um aus den Kontrasten zu einem stimmigen (nahezu perfekten?) Zusammenspiel zu finden. Zwischen sinnlich schlängelnden Satzfragmenten und Saxophonlinien bei Ivičević und gedämpften, abgestoppten Grooves bei Cheng webt sich ein flexibles Spannungsfeld, das dazwischen in wenig erforschte instrumental-virtuose Gebiete gezogen und in die verschiedensten klanglichen Richtungen verformt wird.

Aber nicht nur die Muse, auch die Muße soll nicht zu kurz kommen an diesem Abend. Mit entspannter Atmosphäre und mit kulinarischer Begleitung (der Salat im Bild ist symbolisch und dient mehr musikalischen Zwecken) möchten wir für eine vergnüglichen, unterhaltsamen Ausklang sorgen und Lust auf das kommende Jahr mit PHACE machen.

Programm

Mirela Ivičević
Lil für E-Gitarre, Saxophon, Cello und Elektronik, 2022

Murmureln by Beatriz Ferreyra, 2003

Sarah Nemtsov
Kadosh für (verstärkte) Violine solo (mit Effektpedalen), 2021

peripheries, piece nr.5 by Katharina Klement, 2014 4’40

Kaija Saariaho
Cendres für Altflöte, Cello und Klavier, 1998

 

Yan Maresz
Metallics für Trompete solo und Elektronik, 1995

Growth by Natasha Barret, 2021

Huihui Cheng
Sonic leak für Saxophon, E-Gitarre, Klavier und Percussion, 2020

Wolfram Schurig:
Capricci

2. Nov. 2025 // 16:00
Wien Modern,
Reaktor, Geblergasse 41

PHACE
Elena Gabbrielli, flute
Caroline Mayrhofer, recorder
Mathilde Hoursiangou, piano
Ivana Pristašová Zaugg, violin & viola
Anna Lindenbaum,  viola

Wolfram Schurig

capriccio per goldner
für Tenorblockflöte und Violine (2016-2017)

capriccio per gerhard richter
für Bassflöte und Klavierklänge (2021-2022,  UA)

capriccio per manganelli
für zwei Violen (2019-2020)

Capriccio: Das meint lustvollen Regelverstoß, fantasievolle Überschreitung der Norm, spielerische Unerschrockenheit; das meint aber auch jene künstlerische und technische Disziplin, die notwendig ist, um die demonstrative Leichtigkeit dieses „freaking out“ zu erreichen. Dementsprechend geht es in allen Werken der Capriccio-Reihe darum, die Schwelle von einer rein technischen Beherrschung der Mittel hin zu ihrer Überschreitung in jeweils individueller Ausprägung erlebbar zu machen: In Capriccio per Goldner wird eine fallende Linie in eine Reibungsfläche für die Entstehung von differenzierten musikalischen Ausdrucksqualitäten verwandelt, in Capriccio per Manganelli wird aus kaum hörbarem instrumentalem Geflüster sprechendes Klingen und in Capriccio per Gerhard Richter kommt es zur Umkehrung des Verhältnisses zwischen auslösendem Klang und seiner Resonanz.

ensemble – electronics

PHACE |
merry-go-round

our series at
Wiener Konzerthaus
2025/26

 

GUESTS
Clement Power
Sarah Maria Sun

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Stefan Obmann, trombone
Mathilde Hoursiangou, piano
Manuel Alcaraz Clemente, percussion
Francesco Palmieri, e-guitar
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass
Alexandra Dienz, double bass
and many more …

SOUND DESIGN
Alfred Reiter

merry-go-round
PHACE Zyklus 2025/26 im Wiener Konzerthaus

Auf geht‘s in die nächste Runde. Das Karussell der Klänge wirbelt wieder, dreht die Ohren, kreiselt den Verstand. Am Anfang steht das Ende, steht der Anfang. Klangorganismen bewegen und entwickeln sich nach eigener Dynamik, wie ein breiter Strom, der sich in Wirbeln und Strudeln verfängt und dennoch immer weiter fließt. Intelligente Automaten schaufeln fleißig, im Rhythmus mit dem Puls des Servers, bis alle Anomalien aussortiert sind.

Funky music in der Zentrifuge! Kategorisiert, gejagt, aus der Balance. Nur um die Syntax zu zerschlagen; nur um aus den Trümmern einen neuen Sinn zu fügen. In der Wiederholung liegt die Kraft, Loops und Samples doppeln die Wirklichkeit. „Play it all back!“ lautet das Mantra, fragmentiert und kombiniert, zu einem neuen Ganzen komponiert.

Am Ende und am Anfang schließt sich der Jahreskreis. Zum Wendepunkt steht alles in der Schwebe, weder auf noch ab, auch die Intervalle zeigen sich ungewohnt. Auf der Lichtung der Isolation, eingehüllt in Finsternis, treten die Klänge in ungeahnter Deutlichkeit zutage. Einsteigen, zusteigen, nie wieder aussteigen – die nächste Fahrt geht rückwärts.

Termine in diesem Zyklus

Sa 18.11.2025 PHACE | LOOM
Fr 23.1.2026 PHACE | THE TRAVEL AGENCY IS ON FIRE
Sa 21.3.2026 PHACE | SKULPT
Mi 3.6.2026 PHACE | SOLSTICES

Details zum Programm finden Sie auf den jeweiligen Seiten.

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Einheitspreis
Mitglieder 90,80 Euro
Normal 110,- Euro

Rollstuhlplatz + Begleitperson
Mitglieder 94,60 Euro
Normal 108,- Euro

Jugendmitglieder der WKHG
Normal 72- Euro

Preise Einzeltickets ab Herbst 2025 verfügbar!

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D and her friends

16. Feb. 2025 // 19:30
Austin (TX), Butler School of Music,
Bates Recital Hall

Peyee Chen, voice

PHACE
Michael Krenn, saxophone
Stefan Obmann, trombone
Spiros Laskaridis, trumpet
Mathilde Hoursiangou, piano
Maria Chlebus, percussion
Ivana Pristašová Zaugg, violin

PROGRAMM

Gabriel Araújo
contingencies for Piano, Trumpet and Saxophone, 2024

Deniz Aslan
Angelus Novus for Soprano, Piano, Violin, Viola, and Double Bass, 2024

BiKE ÖNER
D and HER FRIENDS for Piano and Percussion, 2024

Jiaxin Zhang
Keep Becoming II for Violin, Alto Saxophone, and Percussion, 2024

Mojgan Misaghi
NN for trumpet and violin, 2024

 

 

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Fast Darkness

18. Jan. 2025 // 19:30
Wien, Reaktor

20. Jan. 2025 // 19:30
Klagenfurt, Konzerthaus

Michael Wendeberg, conductor
Ivana Pristašová Zaugg, violin

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Mathilde Hoursiangou, piano
Ivana Pristašová Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Alexandra Dienz, double bass

Eine Produktion von PHACE, in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik,
dem Zentrum Zeitgenössischer Musik und dem REAKTOR Wien

In Fast Darkness III: Moonwords begibt sich Chaya Czernowin auf eine wilde und virtuose Erkundung des Unbekannten. Schnelle, scharfe Gesten, aufgeladen mit überspannter Energie deuten auf die Existenz eines weitreichenden klanglichen Universums, in das nur die Vorstellung vordringen kann. Faszinierende, unbekannte Klangwelten versprechen auch die beiden Premieren in diesem Programm. Thomas Wally baut die verschlungenen Klangstrukturen in seinem Concertino um die virtuosen und expressiven Möglichkeiten der Violine im Zentrum, während Bruno Strobl in Schatten klangliche, tonale und dynamische Kontraste weit ausreizt und differenzierte rhythmische Muster entstehen lässt. In Notturno in forma di una rosa zeichnet Daniela Terranova ein entspannteres Klanggefüge. Gemächlich entfalten sich die Strukturen, um wieder und wieder neue, verlockenden Details preiszugeben. Pasquale Punzo betrachtet in Immagini d’orizzonte weit entfernte, unbestimmte, verwaschene Grenzlinien, die auch im Verlauf der Musik veränderlich bleiben und dennoch das gesamte Geschehen charakterisieren. Es obliegt dabei den Zuhörer*innen, die Weite des Horizonts zu definieren.

PROGRAMM

Thomas Wally
Concertino für Violine und Ensemble, 2024 (UA)
Kompositionsauftrag von PHACE, mit finanzieller Unterstützung des BMKOES und SKE-Fonds

Bruno Strobl
Schatten für Ensemble, 2024 (UA)
Kompositionsauftrag von PHACE, mit finanzieller Unterstützung des SKE-Fonds

Daniela Terranova
Notturno in forma di rosa for Flute, Clarinet in Bb, Piano, Violin and Cello, 2016 (ÖEA)

Pasquale Punzo
Immagini d’orizzonte für Flöte, Klarinette, Klavier, Violine und Cello, 2021  (ÖEA)

Chaya Czernowin
Fast Darkness III: Moonwords Sextett für Flöte, Klarinette, Piano, Violine, Viola und Violoncello, 2022 (ÖEA)

airborne extended und PHACE geben sich am 18. und 19. Januar im REAKTOR nicht nur die Klinke in die Hand. Bei der Doppeldosis neuer Musik gibt es auch im Programm, neben Werken von Bruno Strobl und Thomas Wally in beiden Konzerten, den einen oder anderen musikalischen Anknüpfungspunkt der sich vielleicht erst beim Zuhören erschließt.

Karten für beide Konzerte gibt es daher im Kombi-Angebot von €20 an der Abendkassa bei reaktor.art

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White-ish Smiles

26. Apr. 2025 // 17:00
Ulrichsberger Kaleidophon
JAZZATELIER ULRICHSBERG

PHACE

Mathilde Hoursiangou, electric organ
Ivana Pristasova Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Jorge Sánchez-Chiong, electronics
Markus Bruckner (Ablinger)

SOUND DESIGN
Alfred Reiter

Sarah Nemtsov
Kadosh für (verstärkte) Violine solo (mit Effektpedalen), 2021 14′

Peter Ablinger
WEISS / WEISSLICH 31e, Membrane, Regen konzertante Version mit 8 Glasröhren, 2002

Jorge Sánchez-Chiong
Animal Smileys für Streichtrio, elektrische Orgel, mid-O Equipment & psychedelische Elektronik, 2022/24

Träume, von Musik, über Musik und durch Musik. Drei Werke blicken auf unerhörte Utopien, ungeahnte Verbindungen und parallele Realitäten und laden, jedes auf seine Weise, dazu ein, den Blickwinkel zu verschieben. Jorge Sánchez-Chiong malt sich in Animal Smileys (20222/24) einen dritten Summer of Love aus, spielt mit einer Ikonografie des Friedens und der Befreiung, die im Hier und Heute erfrischend utopisch und doch seltsam deplatziert wirkt. Samples und elektronische Effekte tragen das Klanggeschehen in ein Paralleluniversum, einen Zeitstrahl in dem sich die verbundene  Hippie- und Technoästhetik durchgesetzt hat und ein ewiger, post-humaner, Sommer der Liebe herrscht.

Effekte und Verzerrungen lassen auch bei Kadosh (2021) von Sarah Nemtsov in parallele Dimensionen blicken. Das virtuose Solostück für Violine erforscht Klangfarben und Resonanzen, nimmt ungeahnte Abkürzungen, findet neue Verbindungen zwischen den Tönen und Klängen, die sich wie Wurmlöcher durch das musikalische Material winden und entfernt geglaubte Dinge wie Nachbarn erscheinen lassen.

Peter Ablinger braucht nur Wasser und Glasröhren um die Realität auf eine andere Ebene zu verschieben. Stete Tropfen, scheinbar gleichförmig, fast unmerklich der Verlangsamung unterworfen, bilden im Zusammenspiel mutierende Rhythmen und  Melodien. Es ist eine fließende, fast meditative Klangkulisse, in der dennoch einiges an gläserner Härte mitschwingt, die in WEISS / WEISSLICH 31e, Membrane, Regen (2002) zum Eintauchen einlädt und ein absolut erinnerungswürdiges Hörerlebnis hinterlässt.

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PHACE Streichtrio

On the Couch

24. Sep. 2024 // 20:00
Studio Eberhard
Salesianergasse 10/1, 1030 Wien

PHACE

Ivana Pristasova Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello

On the Couch Studiokonzert #99 mit dem PHACE – Streichtrio

Alexander J. Eberhard (*1970)
Azul für Streichtrio und Zuspielung (UA)
Moonwalk für Viola und Zuspielung (2019)

Fausto Romitelli (1963–2004)
Cadenz für Cello solo von Professor Bad Trip: Lesson II (1998-99)

Germán Toro-Perez (*1964)
Rulfo / Stimmen I für Violine, Viola, Violoncello und Elektronik (2004)
Rulfo/ecos II für Streichtrio und Elektronik (2006)

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Cendres

Oct. 16, 2024 // 19:00
Musicolomouc 16
Fronleichnamskapelle, UCUP in Olmütz

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Michael Krenn, saxophone
Mathilde Hoursiangou, piano
Roland Schueler, cello
Alexandra Dienz, double bass

Sieben Jahre nach unserem letzten Auftritt dort, ist PHACE in diesem Herbst wieder zu Gast im wunderschönen Olmütz, beim diesjährigen MUSICOLOMOUC16. Auf dem Programm steht auch diesmal eine breite Palette zeitgenössischer Kammermusik, in deren Vielfalt sich faszinierende Klangideen in alle Richtungen verästeln. Chamber Nôise von Ondřej Adámek spielt mit dem Gestus des japanischen Nô Theater und konstruiert eine faszinierende Klangwelt aus Zeitlupenbewegungen und Präzision. In Cendres von Kaija Saariaho driften die Instrumente zwischen extremer Nähe – in Tonhöhe, Rhythmus, Artikulation oder Klangfarbe– und größtmöglicher Distanz und Eigenheit. Allesandro Milia konzentriert sich in Sighs auf das Atmen und veränderte emotionale Zustände, die damit einhergehen. Das Stück ist dabei weniger eine musikalische Atemübung, sondern transferiert die zyklische Natur und zeitliche Flexibilität des Atmens in musikalische Formen. Ein physikalisches Phänomen dient Otto Wanke in streams…contacs als Inspiration. Wie bei der Diffraktion oder Beugung von Licht brechen hier die Klänge an Ecken und Kanten, treten in Interferenz und verändern dadurch ihre Energie. Sarah Nemtsovs Sechs Zeichen setzt sich dagegen mit polaren musikalischen Erscheinungen auseinander, die ineinander greifen, sich gegenseitig aufheben oder ihre Aggregatzustände verändern. Dazu gesellt sich ein neues Werk von Slavomír Hořínka für Tenorsaxophon, Cello, Kontrabass und Klavier, auf dessen Uraufführung wir mit Spannung vorausblicken.

PROGRAM

Ondřej Adámek
Chamber Nôise für Cello und Kontrabass, 2010

Sarah Nemtsov
Sechs Zeichen für Cello und (präpariertes) Klavier, 2010

Slavomír Hořínka
Neues Werk für Tenorsaxophon, Cello, Kontrabass und Klavier, UA, 2024

Alessandro Milia
Sighs für Altflöte, Sopransaxophon und Klavier, 2016

Otto Wanke
streams-contacts für Bassflöte und Klavier, 2020

Kaija Saariaho
Cendres für Altflöte, Cello und Klavier, 1998

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