chamber music

City Shorts

12.Sept.2020 // 10:00
Klangspuren 2020
Schwaz, multiple locations

 

 

Solistinnen von PHACE

Mathilde Hoursiangou, Klavier
Ivana Pristasova, Violine

PROGRAMM

Bernhard Gander
Impaling Prophecy für Geige und Klavier, 2018 d:7‘

Adriana Hölszky
Snowbirds (like a bird II) Hommage à György Kurtág für Geige und Klavier, 2006 d: 5′

sowie:
Werke u. a. von Helga Arias Parra, György Kurtág, Emmanuel Nunes, Wolfgang Rihm und Nikos Skalkottas.

Mit den Solistinnen von PHACE Ivana Pristašová (Violine) &  Mathilde Hoursiangou (Klavier) sowie Barbara Romen, Gunter Schneider, Jorge Sánchez-Chiong sowie TeilnehmerInnen der International Ensemble Modern Academy

Gruppen von maximal zwanzig Personen wandern Corona-gerecht im Gänsemarsch durch die Stadt Schwaz. Ausgehend von je verschiedenen Treffpunkten, absolvieren die Grüppchen getrennte Rundgänge, die – an historischen Sehenswürdigkeiten, grünen Wiesen und Wäldern vorbei – zu sechs Klangstationen führen: zur Kirche St. Barbara, zum Kreuzgang des Franziskanerklosters, zum Museum der Völker, zur Galerie Unterlechner und schließlich zu zwei kleinen Konzertsälen in der örtlichen Musikschule und im Szentrum Schwaz. An allen Stationen erwarten die Wanderer verschiedenste musikalische Eindrücke: von streng notierten Kompositionen, die von TeilnehmerInnen der International Ensemble Modern Academy und den Solistinnen von PHACE Ivana Pristašová / Mathilde Hoursiangou, interpretiert werden, bis zu völlig freien Improvisationen, die das Duo Barbara Romen (Hackbrett)/Gunter Scheider (Gitarre) sowie der Turntable-Virtuose Jorge Sánchez-Chiong spielen werden. Selbstverständlich wird mit CE spielt:einer deftigen Jause auch fürs leibliche Wohl gesorgt.

Tickets erhältlich über die Website der KLANGSPUREN:
WWW.KLANGSPUREN.AT

Fotos Bernhard Gander (Header & Box):  (C) Marion Luttenberger  / Dolomitenstadt.at,  2014

chamber music, ensemble, electronics

La fine è senza fine

16.Sept.2020 // 19:30
Reaktor
Wien, Geblergasse 36-40

Dirigent

Lars Mlekusch

 

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Reinhold Brunner, Klarinette
Michael Krenn, Saxophon
Spiros Laskaridis , Trompete
Reinhard Zmölnig , Horn
Berndt Thurner, Schlagwerk
Mathilde Hoursiangou, Klavier
Ivana Pristasova, Violine
Rafal Zalech, Viola
Roland Schueler, Cello
Manuel Schager, Cello
Alexandra Dienz, Kontrabass
Reinhold Schinwald, Elektronik

Nach den vielen Absagen, Verschiebungen und Einschränkungen durch Covid-19 brennen wir darauf, endlich wieder das tun zu können, was uns im Innersten antreibt: gemeinsam musizieren, erforschen, entdecken, begeistern, konfrontieren und unsere Leidenschaft mit unserem Publikum teilen. Nach dem Eröffnungskonzert unserer Saison mit Modulations (27.08.2020) zeigen wir in La fine è senza fine unterschiedlich radikal geprägte musikalische Kostbarkeiten, die größtenteils metaphysisch inspiriert sind. In Lorenzo Troianis La fine è senza fine ziehen wir uns als Betrachter in größte räumliche Distanz zurück, wo nur mehr winzige Figuren, instabile Impulse, fast unsichtbare Linien erkennbar bleiben. Und wir beginnen mit diesen Schatten zu schwingen, wie ein Seiltänzer. Immer an einer Grenze schwingend. Eine Grenze, die wir zu überschreiten versuchen, auf der Suche nach einem offenen Raum. La fine è senza fine bedeutet Das Ende ist endlos und geht davon aus, dass diese Grenze ohne Ende ist. Johannes Maria Staud lässt sich von Johann Joachim Becher (1635–1682), den bedeutenden Universalgelehrten und Mittler zwischen der Alchemie des Mittelalters und der Chemie der Neuzeit zu seinem zweiten Klaviertrio Terra Fluidainspirieren, einem irrlichternden Werk, das zwischen rascher, manischer Bewegung und klangvollem, durch geflüsterte Laute unterstützten, Innehalten oszilliert. Joanna Wozny beschäftigt sich in like little … sunderings unter anderem mit dem akustischen Erscheinungsbild von Sprache, das auf verschiedensten Klangebenen entfaltet wird. Januibe Tejeras Flashforward 2 schöpft seine musikalische Kraft aus der Auseinandersetzung mit außereuropäischen Musiktraditionen, hier insbesondere durch radikale Konzepte der klassischen Musik Usbekistans in Bezug auf Pulsation, unregelmäßige Tempi, Homorhythmie und Hetereophonie. Dazu als Kontrast: das wuchtig hämmernde Impaling Prophecy  (aufspiessende Prophezeiung) für Geige und Klavier von Bernhard Gander, das dem hämmernden Klang von Nägeln, die ins Holz getrieben werden, nachempfunden ist und den ans Kreuz nagelnden Charakter von  Politik, Werbung, Religionen und vermeintlichen  Propheten erklingen lässt.

PROGRAMM

Lorenzo Troiani
La fine è senza fine  für 5 Instrumente, 2017 10′

Bernhard Gander
Impaling Prophecy  für Geige und Klavier, 2018   7‘

Johannes Maria Staud
Terra Fluida
für Klaviertrio, 2019  12‘

Joanna Wozny
like little … sunderings für Ensemble und Elektronik, 2016  13’

Januibe Tejera
Flashforward II für Ensemble und Elektronik, 2014  17′

Tickets

Erhältlich über die Website von REAKTOR:
WWW.REAKTOR.ART

chamber music

Modulations

27.Aug.2020 // 19:30
Reaktor
Wien, Geblergasse 36-40

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Reinhold Brunner, Klarinette
Michael Krenn, Saxophon
Berndt Thurner, Schlagwerk
Mathilde Hoursiangou, Klavier
Roland Schueler, Cello
Maximilan Ölz, Kontrabass
Reinhold Schinwald, Elektronik

Nach den vielen Absagen, Verschiebungen und Einschränkungen durch Covid-19 brennen wir darauf, endlich wieder das tun zu können, was uns im Innersten antreibt: gemeinsam musizieren, erforschen, entdecken, begeistern, konfrontieren und unsere Leidenschaft mit unserem Publikum teilen. In Modulations zeigen wir die vielfältige und wandelbare Kraft der jüngeren Generation und eröffnen erstmals im Reaktor unsere neue Saison mit zwei Konzerten (2.Konzert am 16.09.2020).

 

PROGRAMM

Miguel Farias
Palettes für Saxophon, Cello, Schlagwerk und Klavier (2013) 9‘

Alessandro Milia
Sighs für Altflöte, Sopransaxophon und Klavier (2016) 10‘

Sehyung Kim
Ignition für Bassflöte, Bassklarinette, Cello und Kontrabass (2014) 7‘

Alexander Kaiser
go in and you`ll never come out für Bassflöte, Bassklarinette, Cello, Klavier und Elektronik (2017/18 – rev.2020) 10’

Núria Giménez Comas
Modulations mécaniques
für Flöte, Saxophon, Percussion, Klavier und Elektronik (2015) 12‘”

Tickets für MODULATIONS

Erhältlich über die Website von REAKTOR:
WWW.REAKTOR.ART

chamber music

Im Portrait: Johannes Maria Staud

30.Oct.2020 // 20:00
musik+
Innsbruck, Haus der Musik

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Walter Seebacher, Klarinette
Michael Krenn, Saxophon
Mathilde Hoursiangou, Klavier
Ivana Pristasova, Violine
Roland Schueler, Cello

Programm

Johannes Maria Staud
    Terra Fluida (2019) für Klaviertrio  d: 12′
    Wasserzeichen (2015) (Auf die Stimme der weißen Kreide II) für (Bass)Klarinette, Violoncello und Klavier d: 10’
    Towards a Brighter Hue (2005) für Violine    d: 9’

Alessandro Milia
    Sighs für Altflöte, Sopransaxophon und Klavier, 2016  d: 10′

Mikel Urquiza
Opus Latericium für Flöte, Saxophon, Klarinette und Klavier (2018) 14′

Tickets PHACE @ musik+

Erhältlich über die Website des Festivals:
TICKETS PHACE-MUSIK PLUS

chamber music

SONEMUS

27.April.2020 // 19:30
Sarajevo
SONEMUS Festival

 

PHACE

Walter Seebacher, clarinet
Mathilde Hoursiangou, piano
Ivana Pristasova, violin
Roland Schueler, cello

 

supported by Austrian Cultural Forum Sarajevo, ske-fonds and BMKÖS

 

PHACE zu Gast beim Festival SONEMUS in Sarajevo:

 

Programm

Olga Neuwirth
Quasare / Pulsare II für Violine, Cello und Klavier, 2017 D: 8‘

Hanan Hadzajlic
Concerto Transh(YouMan) for Bassklarinette & Bassdrum
(1.Satz) 4’

Marcel Reuter
Interludio für Klarinette, Cello und Klavier 4‘

Aliser Sijaric
Capriccio Meccanico für Violine und Klavier 7’

Reinhard Fuchs
Tox 1b für Klarinette, Cello und Klavier 12‘

Clara Iannotta
The people here go mad. They blame the wind
für Bassklarinette, Cello, Klavier und 12 Spieldosen (2013/14)   D: 11

Johannes Maria Staud
Lagrein für Klarinette, Violine, Cello und Klavier 15‘

chamber music

Supermixen

 

18.Oct.2020 // 12:00
mumok – museum moderner kunst stiftung ludwig wien

PHACE

Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Mathilde Hoursiangou, piano
Berndt Thurner,  percussion
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello

 

Natur- und Tiermotive als Spiegelbilder des Gesellschaftlichen nehmen in Ingeborg Strobls konzeptueller und medienübergreifender Kunst eine zentrale Rolle ein. Pluralistische Vielfalt bestimmte das methodische Verständnis der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art seit den 1960er-Jahren. Wir haben uns von unterschiedlichsten Aspekten der aktuellen Ausstellungen zum musikalischen Programm von „Supermixen“ inspirieren lassen.  Claes Oldenburgs humoristische Darstellung von Alltagsobjekten, Symbole von Imaginationen, Wünschen und Obsessionen der kapitalistischen Lebenswelt finden seine musikalische Entsprechung im Werk „When the wind blows“ von Juliana Hodkinson. Christoph Herndlers grafische und intermediale Partituren muten auf den ersten Blick wie geometrisch-abstrakte Kunst an.  Alvin Lucier, seit Mitte der 1960er Jahre Grenzgänger der experimentellen Musik und Klangkunst, lehrt uns in vielen seiner forschungsbasierten Inszenierungen, intensiv zuzuhören und Klänge als dynamische Elemente unseres Alltags zu sehen. Klang als physikalisches Phänomen mit beseelender Wirkung. Ungemein erfrischend präsentiert  sich der multidisziplinäre Zugang zu musikalischer Aufführung und Konzertsituation an der Schnittstelle zwischen Musik, Performance, Installation, Theater, Choreographie und Film von Simon Steen Andersen. Abgerundet wird der musikalisch performative Mix mit Werken von Carlo Ciceri, Magdalena Meitzner, Rebecca Saunders, Stuart Saunders Smith und Mikel Urquiza.

 

PROGRAMM

Alvin Lucier
Fidelio Trio für Viola, Cello und Klavier (1988) 12’

Carlo Ciceri
ARSA (requiem per V.) für Viola (2007). 3′

Rebecca Saunders
Withinnan Study for Inside Piano (2019) 3′

Christoph Herndler
Supermixen für Viola und Cello (2001) 8′

Juliana Hodkinson
When the wind blows for piano, toys and audio (2009) 4’.

Simon Steen Andersen
Study for strings instrument für Viola (2007) 5’

Stuart Saunders Smith
Delbert for solo percussion (1990/94), 4′

Magdalena Meitzner
The High Priestess
(2015), 4-5’

Mikel Urquiza
Opus Latericium für Flöte, Saxophon, Klarinette und Klavier (2018) 14′

chamber music, performance, electronics

Portrait Peter Ablinger

21. May. 2020 // 20:00
Auditorio CentroCentro – series VANG
Madrid

PHACE

Walter Seebacher, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Alfred Reiter, saxophone & sound
Berndt Thurner, percussion
Mathilde Hoursiangou, piano
Reinhard Fuchs, percussion

supported by

320px-BMKOES_Logo_srgb

From listening, and not so much from the sound itself; from our way of relating to sounds and their memory, and not so much from their materiality. These are some of the main starting points of the work of Austrian composer Peter Ablinger, one of the most singular and influential composers of the last 20 years, always questioning our listening habits and pointing towards new poetics of sound.


Programm

WEISS / WEISSLICH 17c
for snare drum and noise (1994, 2007), 1’20”

WEISS/WEISSLICH 4
for piano and ensemble (min. 5 players in variable instrumentation), (1990,92), 6′


Circle
for 12 world-receivers (1996), 8′


REGENSTÜCK

aus: “Instruments &”
for saxophone, piano, percussion, water, membranes (2006)  12‘


WEISS / WEISSLICH 22

Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Bruckner, Mahler (1986,96), 4′
for tape


Voices and Piano – John Cage And Morton Feldman

for piano and tape (2018) 8’


Verdopplung 4.03
(“Der Papagei”/”The Parrot”) (world premiere)  4‘ 28‘‘


REGENSTÜCK 1-6

for 6 percussions (1993), 20′

solo works (with electronics)

SITUATIONS

20. Oct. 2019 // 14:00
mumok – museum moderner kunst stiftung ludwig wien

PHACE

Mathilde Hoursiangou, piano
Ivana Pristasova, violin
Roland Schueler, cello
Walter  Seebacher, contrabass clarinet
Berndt Thurner, percussion
Alvaro Collao Leon, saxophone

 

Eintauchen in einen farblichen Kosmos virtuoser und klangsinnlicher Musik mit PHACE. Ohren auf und Staunen!

Programm

Peter Ablinger
WEISS / WEISSLICH 31e, Membrane, Regen konzertante Version mit 8 Glasröhren (2002). D: 12′

Mark Andre
IV 11 (a-c)
für Klavier (2011) d:5

Angel Hernandez Lovera
Promenade 2 
für Cello und Elektronik (2018) d: 9′

Georges Aperghis
P.S. for Soprano Saxophone (2010) d:7′ 

Reinhold Schinwald
membra disiecta
für Kontrabassklarinette, Zuspielung und Live-Elektronik, 2016/2017
Stimme und Text: Gina Mattiello d:15‘

Thomas Wally
Soliloquy II: You made your excuses and left.
 (ÖEA) (2017)
für Violine solo D:11′

Tickets

Normal: € 12,–

Ermäßigungen

Gruppen ab 10 Personen: € 9,50

Ermäßigt: € 9,–
Menschen mit besonderen Bedürfnissen (mit Ausweis), Senior_innen ab 65 Jahren oder mit Senior_innenausweis

Ermäßigt: € 8,–
Studierende unter 27 Jahre, Zivil-/Präsenzdienstleistende, Arbeitslose

Weitere Ermäßigungen für/mit: Club Ö1, Wien-Karte, STANDARD-Abonnent_innen, Mitglieder des Vereins der Freunde der zeitgenössischen Kunst am Joanneum Graz, Mitglieder des Fördervereins lentos freunde, Mitglieder des Freundeskreises des Museum der Moderne Salzburg und dessen Jahreskartenbesitzer_innen, Gesellschaft der Freunde der ÖNB, Mitglieder mdw-Club

Eintritt frei: € 0,–
Kinder und Jugendliche < 19 Jahre, mumok Jahreskartenbesitzer_innen, Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste, IAA, Hunger auf Kunst und Kultur, Vienna Pass-Inhaber_innen, ICOM-Kartenbesitzer_innen, Mitglieder der Berufsvereinigung der bildenden Künstler_innen Österreichs (Landesverband Wien, NÖ, Bgld)

 

chamber music

In Conversation – Voices and Piano
Ein Live-Hörspiel

 

2.Dec.2018 // Wien, MUMOK

11:00 guided tour
12:00 concert

SolistInnen von PHACE

Mathilde Hoursiangou, piano
Berndt Thurner, percussion
Gina Mattiello, voice
Reinhold Schinwald, electronics, idea and concept

 

co-production büro lunaire, PHACE and mumok.

 

Morton Feldman: John, wouldn’t you say, that what we are depended on, we call reality and what we don’t like, we consider an intrusion on our live. Consequently, I feel that what’s happening is that we are continually being intruded upon.

 John Cage: But that would make us very unhappy, hm-mh?!

John Cage und Morton Feldman haben zwischen Juli 1966 und Januar 1967 vier offene Gespräche geführt, die in den Studios der Radiosender WBAI in New York aufgenommen wurden. Beide waren zu diesem Zeitpunkt an Wendepunkten in ihrem künstlerischen Schaffen angelangt. In diesen entspannten Gesprächen zwischen zwei alten Freunden wurde viel geraucht und gelacht; sie waren voll Herzlichkeit und von Momenten längeren Nachdenkens. Dieses einzigartige Dokument ziegt tiefe Einblicke der bereits zu ihrer Zeit einflußreichen US-amerikanischen Komponisten in ihre Vorstellungen von Musik, Kunst, Gesellschaft und Politik. Gleichzeitig wird man stiller Zeuge der einzigartigen Freundschaft zweier herausragenden Persönlichkeiten.

Das Live-Hörspiel In Conversation – Voices and Piano will die Fragestellungen der beiden Künstler in Bezug auf das Verhältnis von Wirklichkeit, Kunst und Alltag aus den Conversations herausarbeiten und erkunden, inwieweit sie für unsere Zeitgenossenschaft sowie für aktuelle Kunstdiskurse Gültigkeit haben. Es werden Werke von Morton Feldman, John Cage und Peter Ablinger zu hören sein, wobei sich besonders Peter Ablingers Arbeiten mit dem Verhältnis von Kunst und Wirklichkeitauseinandersetzen:

Ich denke mir Voices and Piano als meinen Lieder-Zyklus, obwohl niemand singt darin. Die Stimmen sind alle gesprochen: Ausschnitte aus Reden, Interviews oder Lesungen. Und das Klavier ist nicht wirklich die Begleitung der Stimme. Das Verhältnis der beiden ist eher das eines Vergleichs. Sprache und Musik werden verglichen. Man könnte auch sagen: Wirklichkeit und Wahrnehmung. Wirklichkeit (Sprache) ist kontinuierlich, Wahrnehmung (Musik) ist ein Raster der an das erstere heranzukommen versucht. (Peter Ablinger)


PROGRAMM

Morton Feldman
nature pieces for piano
(1951) for piano

Peter Ablinger
Weiss / Weisslich 17a
(1994) for piano and noise

Peter Ablinger
Voices and Piano – JOHN CAGE AND MORTON FELDMAN
(ÖEA)
for piano and tape

Peter Ablinger
Das Wirkliche Als Vorgestelltes 
(2012) vor voice and noise

Peter Ablinger
The Vertical Unthought (UA, 2017) for stereo-soundfile

Peter Ablinger
KLEINE TROMMEL UND UKW-RAUSCHEN (“CONCEPTIO”) (2000)

John Cage
Child of Tree
(1975) for percussion solo
for solo percussion using amplified plant materials

 

 

 

 

 

 

 

 

chamber music

Portrait
Alexander Moosbrugger

Aug. 11th 2019 // 21:00
Bregenz, KUB (Kunsthaus Bregenz)

PHACE

 

Im Rahmen des Opernateliers der Bregenzer Festspiele entsteht gerade die erste Oper des aus Vorarlberg stammenden und in Berlin lebenden Komponisten Alexander Moosbrugger. Nach der erfolgreichen ersten Runde des Opernateliers erhält nun das Publikum die Möglichkeit, in mehreren Veranstaltungen die Entstehung des neuen Werks von Moosbrugger mitzuerleben. Das Konzert am 11. August 2019 führt in seinen musikalischen Kosmos, der auch von seiner Tätigkeit als Organist geprägt ist. Der Komponist wählte Musik unter anderem von Johann Sebastian Bach, Rebecca Saunders und sich selbst speziell für die besondere Akustik des Kunsthaus Bregenz aus.

Werke von
Johann Sebastian Bach, Rebecca Saunders, Terry Fox, Salvatore Sciarrino, Olivier Messiaen & Alexander Moosbrugger u. a.

Alexander Moosbrugger
http://www.moosbrugger.info

Tickets 17,- Euro

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