chamber music & electronics

taming and framing

Oct.2, 2022 – 12:00
(11:00 guided exhibition tour)
mumok
MQ, Museumsplatz 1, 1070 Wien

PHACE

Ivana Pristasova Zaugg, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Samuel Toro Perez, guitar
Jorge Sanchez-Chiong, electronics

Eingesperrt sein im eigenen Körper; Singles, die in Tiere verwandelt werden, wenn sie sich nicht innerhalb einer bestimmten Frist verlieben, die Tierkreiszeichen – mit vielfältigen Einflüssen steckt PHACE das Revier dieser Matinee ab und beschäftigt sich musikalisch mit dem Animalischen, mit Bewegung, Körperlichkeit und dem Verhältnis von Kunst und Natur. Mit Werken von Helmut Oehring, Clara Iannotta, Samuel Toro Pérez, Karlheinz Stockhausen, Roland Schueler und einer Uraufführung von Jorge Sánchez-Chiong.

 

PROGRAMM

Helmut Oehring
Locked – In – für Gitarre, Violine, Viola und Cello, 1992 d:13’

Karlheinz Stockhausen
Jungfrau (aus „Tierkreis“, 1974-75) d:4′

Clara Iannotta
Limun für Violine, Viola und 2 Umblätterer, 2011 d:9’

Samuel Toro Pérez
Lobster Studies #2 Beige für E-Gitarre solo, 2022 d: 7′

Roland Schueler
Staub für Cello und Viola, 2020

Jorge Sanchez-Chiong
Animal Smileys  für Streichtrio und Elektronik, 2022 d:20’
(Auftragswerk PHACE, mit Unterstützung des SKE-Fonds)

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Ensemble & Electronics

Shifting Mirrors

6.Apr.2022 – 20:00
Osterfestival Tirol
Hall, Salzlager

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Reinhold Brunner, Klarinette
Michael Krenn, Saxophone
Berndt Thurner, Percussion
Mathilde Hoursiangou, Klavier
Ivana Pristasova, Violine
Petra Ackermann, Viola
Roland Schueler, Cello
Alexandra Dienz, Kontrabass
Samuel Toro Perez, E-Gitarre
Christina Bauer, Klangregie & Elektronik

 

 

PROGRAMM

PHACE ist steter Gast des Osterfestival Tirol und betrachtet mit Werken des 21. Jahrhunderts, darunter Tiroler Erstaufführungen, das jeweilige Thema. Dieses Jahr ist es die Erweiterung der musikalischen Möglichkeiten durch die Einbindung oder Imitation der Technik. Gewidmet ist das Konzert u.a. einem der Pioniere der elektronischen Musik, Horacio Vaggione. Der argentinische Komponist (*1943) hat ganze Generationen sowohl als Lehrer als auch über seine Musik geprägt und inspiriert. Zu hören sind an diesem Abend zwei seiner jüngsten Werke für Soloinstrument und Elektronik. Im Spiel mit der steten Verschiebung von Klängen bei Shifting Mirrors, ein Netzwerk von nicht zusammenhängenden Spiegeln, in dem sich der Interpret bewegt. Die Erweiterung von Klangräumen sowie Neudeutung von Instrumenten steht bei Timpani Trek im Zentrum. Ihm zur Seite gestellt sind junge Komponist*innen, die sich auf ihre ganz persönliche Weise mit den mittlerweile sehr fortgeschrittenen Möglichkeiten der Technik auseinandersetzen: Lorenzo Troiani auf der Suche nach dem Innenklang von Muscheln, Helmut Oehring und seiner musikalischen Umsetzung des Locked-in-Syndroms, Pierre Jodlowski mit This Leads To An Emotional Stasis über den zeitlosen Zustand und Mirela Ivičević mit einer Erstaufführung.

Lorenzo Troiani
La vita delle conchiglie für Ensemble, 2020 12‘
ein Auftragswerk von PHACE, mit Unterstützung durch das Wiener Konzerthaus

Helmut Oehring
Locked – In – (1992) for guitar, violin, viola and cello, d:13’

Horacio Vaggione
Shifting Mirrors für Saxophon & Elektronik, 2016   d:10′

Horacio Vaggione
Timpani Trek für Schlagzeug und Elektronik, 2018 d: 8′

Mirela Ivičević
Lil für E-Gitarre, Saxophon, Cello und Elektronik, 2022 (EA)
ein Auftragswerk von PHACE, in Kooperation mit Osterfestival Tirol und mit Unterstützung durch das Wiener Konzerthaus

Pierre Jodlowski
This Leads To An Emotional Stasis für Violine, Klavier, Percussion, Video, Licht und Elektronik, 2016 D: 24′

chamber music – voice – electronics

still less

15.Feb.2022 // 20:00
Filmquartier Wien – Grand Loft
Schönbrunner Straße 31
1050 Wien

cancelled due to Covid-19!
18.Dez.2021 // 20:00
Filmquartier Wien – Grand Loft
Schönbrunner Straße 31
1050 Wien

büro lunaire
Gina Mattiello, voice
Reinhold Schinwald, live electronics
Peter Venus, live electronics

PHACE
Petra Ackermann, viola
Max Ölz, double bass
Walter Seebacher, contrabass clarinet

sujet & header „still less“
(C) Mary McDonnell

a project by 

still less-büro lunaire_logo

in cooperation with

phace-logo

Besuch nur nach Anmeldung unter diesem LINK möglich
Eintritt: Freiwillige Spende
Es gilt die 2G-Regel!

In still less werden Arbeiten von Marco Momi, Christoph Herndler und Reinhold Schinwald in Beziehung zueinander gesetzt, in welchen Strenge, einfache und klare Bewegungsvorschriften zu komplizierten, teils chaotischen Klangereignissen führen.
Virtuosität zeigt sich innerhalb vieler dieser Werke nicht als vordergründiger musikantischer Vitalismus, sondern vielmehr als die Beherrschung spezifischer Instrumentaltechniken, die die Interpret:innen an die Grenzen des Machbaren führen.

Programm

Marco Momi
Premiere Berceuse sur rien
für Viola und Elektronik (ÖEA, 2019) – 10′

Reinhold Schinwald
membra disiecta
Stimme, Kontrabassklarinette und Live-Elektronik (2016/17) – 12′

Reinhold Schinwald
empreintes (erweiterte Fassung, UA)
Viola und Live-Elektronik – 15′

Christoph Herndler
Mutterland (UA)
für Stimme, Viola, Kontrabass und Zuspielung – 15′
nach einem Text von Gina Mattiello

Dauer ca. 60′

ensemble – electronics

PHACE | FOUR WALLS

our series at
Wiener Konzerthaus
2021/22

 

CONDUCTORS
Nacho de Paz
Johannes Kalitzke

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Mathilde Hoursiangou, piano
Berndt Thurner, percussion
Ivana Pristasova, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass
Alexandra Dienz, double bass
and many more …

Selten waren die eigenen vier Wände so mit Bedeutung aufgeladen wie in den vergangenen Monaten. Die Pandemie hat soziale und künstlerische Barrieren geschaffen, gefühlte meterhohe Mauern um uns herum hochgezogen. Wände definieren Begrenzungen, schaffen Distanz, trennen und entfremden. Zugleich schaffen sie aber einen neuen Potentialraum, der in dieser schwierigen Zeit auch als Quelle der Kreativität und hoch konzentrierter künstlerischer Arbeit genutzt wurde. Ein Spielfeld für die Kunst, Fundament, Leinwand und Projektionsfläche. Mit dem Zyklus FOUR WALLS widmet sich das PHACE den Wänden, den Räumen dazwischen und dem, was außerhalb liegt oder entstehen könnte und wirft einen Blick auf den vielfältigen künstlerischen Umgang mit Einsamkeit, Isolation, Entschleunigung und ihren Auswirkungen. FLASHFORWARD betrachtet die Kontraste zwischen strömendem Fluss und fester Form, zwischen künstlicher Landschaft und natürlicher Umwelt. In SPARKS & FLARE brechen sich Klänge an den Wänden, reflektieren flirrend zurück und füllen den Raum wie ein Kaleidoskop mit mikroskopischen Skulpturen und Momenten. HAPPINESS sucht in Stillstand und Fortschritt den Realitätsbezug und betrachtet das Eigene und Fremde im Spiegel des medialen Zusammentreffens. Christoph Herndlers BUCHE UND BLATT zeichnet schließlich mit geometrischer Präzision Fenster in die Wände und öffnet das Blickfeld für den freien Klangraum dahinter.

Vor jedem Konzert spricht Juri Giannini um 18.45 Uhr im Neuen Salon mit Komponistinnen und Komponisten des jeweiligen Abends.

Termine in diesem Zyklus
FR 18.11.2021 KH Zyklus 1 – PHACE | FLASHFORWARD – ensemble & electronics
DI 13.01.2022 KH Zyklus 2 – PHACE | SPARKS & FLARE  – ensemble
DI 30.03.2022 KH Zyklus 3 – PHACE | HAPPINESS – ensemble & electronics
DO 10.05.2022 KH Zyklus 4 – PHACE | BUCHE UND BLATT – ensemble

Details zum Programm finden Sie auf den jeweiligen Seiten.

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ensemble  & electronics

PHACE | HAPPINESS

30.Mar.2022 // 19:30
Wiener Konzerthaus, Berio Saal

PHACE Series 21/22 – N°3

A production by PHACE & Wiener Konzerthaus

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Michi Krenn, Saxophon
Berndt Thurner, Schlagwerk
David Panzl, Schlagwerk
Mathilde Housiangou, Klavier
Ivana Pristasova Zaugg, Violine
Roland Schueler, Cello
Maximilian Ölz, Kontrabass
Samuel Toro Perez, E-Gitarre
Christina Bauer, Klangregie

 

PROGRAMM

Igor C Silva
Smart-alienation

für flexibles kleines Ensemble, Elektronik und Video, 2016 (ÖEA) D: 8′

Marta Sniady
4 rituals of women’s happiness

für Flöte, Saxophon, E-Gitarre, Cello, Percussion, Video und Elektronik, 2019  (ÖEA) D: 12‘

Mirela Ivičević
Lil für E-Gitarre, Saxophon, Cello und Elektronik, 2022 (UA)
ein Auftragswerk von PHACE, in Kooperation mit Osterfestival Tirol und mit Unterstützung durch das Wiener Konzerthaus

Pierre Jodlowski
This Leads To An Emotional Stasis

für Violine, Klavier, Percussion, Video, Licht und Elektronik, 2016 (ÖEA) D: 24′

 

HAPPINESS sucht in Stillstand und Fortschritt den Realitätsbezug und betrachtet das Eigene und Fremde im Spiegel des medialen Zusammentreffens.

Smart-alienation von Igor C Silva betrachtet das in Smartphones und Co. inhärente Potential von Eskapismus und Realitätsflucht und richtet den Blick darauf, inwieweit uns neue Technologien immer weiter von der Wirklichkeit entfremden.  Marta Sniady stellt in 4 Rituals of Women’s Happiness den medial und online verstärkten Schönheitskult unserer Gesellschaft ins Zentrum. Sie entlarvt die kultischen Mechanismen im Heilsversprechen der Selbstoptimierung das in der Werbung vor allem an Frauen gerichtet wird. Das tägliche Schönheitsritual als religiöse Handlung, als Weg ins Paradies und die Indoktrinierung zum kosmetischen Konsumismus bilden das Zentrum ihres Stücks.

Die Musik von Mirela Ivičević spannt meist surreale Räume auf, baut aus denaturierten Realitätsfragmenten hyperaktive und schnell veränderliche Klangwelten. Ihr mit Spannung erwartetes neues Werk erweitert die mediale Realitätssuche des Konzertabends um eine entsprechende Facette. Sehr gegensätzlich dazu stellt Pierre Jodlowski in This Leads To An Emotional Stasis die Bewegungs- und Zeitlosigkeit in den Mittelpunkt. Stasis als entschleunigter Zustand der Wahrnehmung dient hier als Ausdruck einer musikalischen Form außerhalb des gewohnten Flusses der Zeit und als Gegenpol zu Hektik und Erregungen der Welt.

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ensemble  & electronics

PHACE | FLASHFORWARD

18.Nov.2021 // 19:30
Festival Wien Modern – Wiener Konzerthaus, Mozart Saal

PHACE Series 21/22 – N°1

A production by PHACE, Wien Modern & Wiener Konzerthaus

ARTISTS
Nacho de Paz, conductor
Markus Sepperer, oboe

PHACE

Doris Nicoletti, flute
Reinhold Brunner, clarinet
Walter Seebacher, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Berndt Thurner, percussion
Mathilde Hoursiangou , piano
Luca Lavuri, piano (Kaiser)
Ivana Pristasova, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schuele, cello
Maximilian Ölz  double bass
Samuel Toro Perez, electric guitar
Alfred Reiter, sound design

 

Butler_School_University-of-Texas

PROGRAMM

 

Clara Iannotta
They left us grief-trees wailing at the wall für Ensemble, 2020  D:18′

Wolfram Schurig
Kokoi für Oboe und Ensemble, 2020 D:18′
ein Auftragswerk von PHACE und Wien Modern

PAUSE

Januibe Tejera
Flashforward 3
für Ensemble und Elektronik, 2021  D: 18′. (UA)
ein Auftragswerk von PHACE und Butler School of Music – University of Texas at Austin

Alexander Kaiser
The Passenger Awaits
 für Ensemble und Elektronik, 2021 (UA) D: 17‘
ein Auftragswerk von PHACE und Wien Modern, gefördert durch den SKE-Fonds

 

FLASHFORWARD betrachtet die Kontraste zwischen strömendem Fluss und fester Form, zwischen künstlicher Landschaft und natürlicher Umwelt. Wolfram Schurigs kokoi, durchaus als Kommentar zu den Spuren menschlichen Handelns zu verstehen, beschäftigt sich mit den Klängen bedrohter Ökosysteme. Der Ruf des Phyllobates terribilis (Schrecklicher Blattsteigerfrosch), in dessen Gift die kolumbianischen Embera ihre Blasrohrpfeile tränkten, dient als Grundmaterial für den Oboenpart in kokoi und zeichnet ein Bild der Ambivalenz von makelloser Schönheit und dem Tod. Die Musik von Clara Iannotta hat oft die Eigenschaft, Wesentliches in einer stark konzentrierten Form zu bündeln und musikalische Räume zu kreieren, die die Wahrnehmung sich nach und nach erschließt. Was sich in ihnen ereignet, hat Zeit und Raum, sich zu entfalten und wahrgenommen zu werden. They left us grief-trees wailing at the wall spannt in diesem Sinne vielschichtige, ständig veränderliche, oszillierende Wahrnehmungsräume, in denen das Ohr, bildlich gesprochen, umherwandern und Erfahrungen machen kann. Die Unordnung und Umordnung nimmt bei Alexander Kaiser einen zentralen Platz ein. Im unaufhaltsamen Fluss der Wiederverwertung von Ideen, Klängen und Materialien, der im Zuge der Digitalisierung des künstlerischen Schaffens eine starke Beschleunigung erfahren hat, steht für Kaiser vor allem die veränderte Wahrnehmung durch unbegrenzte Verfügbarkeit, Massenkonsum und Übersättigung im Vordergrund. Die Dekonstruktion und Neuorganisation der Codes, die mal Dieses und mal Jenes in den Vordergrund spülen, ist Thema seines neuen Werkes. Januibe Tejera spielt in seinem neuen Werk Flashforward 3 mit Vorstellungen und Erwartungen und nimmt das Publikum auf verschlungenen Pfaden mit in eine überraschende Klangwelt.

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chamber music, ensemble, electronics

La fine è senza fine

16.Sept.2020 // 19:30
Reaktor
Wien, Geblergasse 36-40

Dirigent

Lars Mlekusch

 

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Reinhold Brunner, Klarinette
Michael Krenn, Saxophon
Spiros Laskaridis , Trompete
Reinhard Zmölnig , Horn
Berndt Thurner, Schlagwerk
Mathilde Hoursiangou, Klavier
Ivana Pristasova, Violine
Rafal Zalech, Viola
Roland Schueler, Cello
Manuel Schager, Cello
Alexandra Dienz, Kontrabass
Reinhold Schinwald, Elektronik

Nach den vielen Absagen, Verschiebungen und Einschränkungen durch Covid-19 brennen wir darauf, endlich wieder das tun zu können, was uns im Innersten antreibt: gemeinsam musizieren, erforschen, entdecken, begeistern, konfrontieren und unsere Leidenschaft mit unserem Publikum teilen. Nach dem Eröffnungskonzert unserer Saison mit Modulations (27.08.2020) zeigen wir in La fine è senza fine unterschiedlich radikal geprägte musikalische Kostbarkeiten, die größtenteils metaphysisch inspiriert sind. In Lorenzo Troianis La fine è senza fine ziehen wir uns als Betrachter in größte räumliche Distanz zurück, wo nur mehr winzige Figuren, instabile Impulse, fast unsichtbare Linien erkennbar bleiben. Und wir beginnen mit diesen Schatten zu schwingen, wie ein Seiltänzer. Immer an einer Grenze schwingend. Eine Grenze, die wir zu überschreiten versuchen, auf der Suche nach einem offenen Raum. La fine è senza fine bedeutet Das Ende ist endlos und geht davon aus, dass diese Grenze ohne Ende ist. Johannes Maria Staud lässt sich von Johann Joachim Becher (1635–1682), den bedeutenden Universalgelehrten und Mittler zwischen der Alchemie des Mittelalters und der Chemie der Neuzeit zu seinem zweiten Klaviertrio Terra Fluidainspirieren, einem irrlichternden Werk, das zwischen rascher, manischer Bewegung und klangvollem, durch geflüsterte Laute unterstützten, Innehalten oszilliert. Joanna Wozny beschäftigt sich in like little … sunderings unter anderem mit dem akustischen Erscheinungsbild von Sprache, das auf verschiedensten Klangebenen entfaltet wird. Januibe Tejeras Flashforward 2 schöpft seine musikalische Kraft aus der Auseinandersetzung mit außereuropäischen Musiktraditionen, hier insbesondere durch radikale Konzepte der klassischen Musik Usbekistans in Bezug auf Pulsation, unregelmäßige Tempi, Homorhythmie und Hetereophonie. Dazu als Kontrast: das wuchtig hämmernde Impaling Prophecy  (aufspiessende Prophezeiung) für Geige und Klavier von Bernhard Gander, das dem hämmernden Klang von Nägeln, die ins Holz getrieben werden, nachempfunden ist und den ans Kreuz nagelnden Charakter von  Politik, Werbung, Religionen und vermeintlichen  Propheten erklingen lässt.

PROGRAMM

Lorenzo Troiani
La fine è senza fine  für 5 Instrumente, 2017 10′

Bernhard Gander
Impaling Prophecy  für Geige und Klavier, 2018   7‘

Johannes Maria Staud
Terra Fluida
für Klaviertrio, 2019  12‘

Joanna Wozny
like little … sunderings für Ensemble und Elektronik, 2016  13’

Januibe Tejera
Flashforward II für Ensemble und Elektronik, 2014  17′

Tickets

Erhältlich über die Website von REAKTOR:
WWW.REAKTOR.ART

this concert is kindly supported by:

 

chamber music

Modulations

27.Aug.2020 // 19:30
Reaktor
Wien, Geblergasse 36-40

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Reinhold Brunner, Klarinette
Michael Krenn, Saxophon
Berndt Thurner, Schlagwerk
Mathilde Hoursiangou, Klavier
Roland Schueler, Cello
Maximilan Ölz, Kontrabass
Reinhold Schinwald, Elektronik

Nach den vielen Absagen, Verschiebungen und Einschränkungen durch Covid-19 brennen wir darauf, endlich wieder das tun zu können, was uns im Innersten antreibt: gemeinsam musizieren, erforschen, entdecken, begeistern, konfrontieren und unsere Leidenschaft mit unserem Publikum teilen. In Modulations zeigen wir die vielfältige und wandelbare Kraft der jüngeren Generation und eröffnen erstmals im Reaktor unsere neue Saison mit zwei Konzerten (2.Konzert am 16.09.2020).

 

PROGRAMM

Miguel Farias
Palettes für Saxophon, Cello, Schlagwerk und Klavier (2013) 9‘

Alessandro Milia
Sighs für Altflöte, Sopransaxophon und Klavier (2016) 10‘

Sehyung Kim
Ignition für Bassflöte, Bassklarinette, Cello und Kontrabass (2014) 7‘

Alexander Kaiser
go in and you`ll never come out für Bassflöte, Bassklarinette, Cello, Klavier und Elektronik (2017/18 – rev.2020) 10’

Núria Giménez Comas
Modulations mécaniques
für Flöte, Saxophon, Percussion, Klavier und Elektronik (2015) 12‘“

Tickets für MODULATIONS

Erhältlich über die Website von REAKTOR:
WWW.REAKTOR.ART

this concert is kindly supported by:

 

narrator – ensemble – electronics

PHACE | SITUATIONS

our series at
Wiener Konzerthaus
2020/21

 

CONDUCTORS
Nacho de Paz
Lars Mlekusch

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Mathilde Hoursiangou, piano
Berndt Thurner, percussion
Ivana Pristasova, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass
Alexandra Dienz, double bass
and many more …

Mit dem neuen Zyklus SITUATIONS eröffnet PHACE Spielräume für persönliche Interpretationen und Brüche mit allumfassenden Wirklichkeiten. Geformt im Zusammenspiel von kontrastreichen Sinneseindrücken entstehen spontane, vielfältige Verknüpfungen zwischen dem Erinnerten und dem im Moment Erklingenden. SITUATIONS entfacht wechselwirkende Klangräume, die unsere Imagination aufs Schärfste befeuern.
In TUNES verflechten sich Erinnerungsfragmente zu unentwirrbaren Klanggewölben und stellen Ambiguitäten auf immer neuen Bedeutungsebenen gegenüber. STRATA schürft in reizüberfluteten Räumen nach Momenten des authentischen, ehrlichen Ausdrucks. Fieberhaft und sarkastisch gestaltet sich die kuriose Show HELL von Sarhan: Rhythmisierte Stimmen aus dem Off treffen auf zeitgenössische Klangphrasen, vermischt mit Versatzstücken aus Jazz, Rock und Pop. Kraftvoll-repetitive, maschinenartige Collagen in RECALL bereiten den Boden, uns in andere hineinzuversetzen, deren Geschichte zu betrachten, sie zu entdecken – mit verblüffenden Wendungen.

Vor jedem Konzert spricht Juri Giannini um 18.45 Uhr im Neuen Salon mit Komponistinnen und Komponisten des jeweiligen Abends.

Termine in diesem Zyklus
FR 27.11.2020 KH Zyklus 1 – PHACE | TUNES – ensemble & electronics
DI 16.02.2021 KH Zyklus 2 – PHACE | STRATA – ensemble & electronics
DI 16.03.2021 KH Zyklus 3 – PHACE | HELL – narrator & ensemble
DO 27.05.2021 KH Zyklus 4 – PHACE | RECALL – ensemble

Details zum Programm finden Sie auf den jeweiligen Seiten.

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Mitglieder der Wr. Konzerthausgesellschaft (Beitrag für die Saison 2020/21: € 70,–) erhalten 17,5% Ermäßigung auf bis zu zwei Abonnements pro Zyklus.
ensemble  & electronics

PHACE | STRATA

16.Feb.2021 // 19:30
Wiener Konzerthaus, Berio Saal

PHACE Series 20/21 – N°2

A production by PHACE & Wiener Konzerthaus

ARTISTS

Nacho de Paz, conductor

PHACE

Alessandro Battici, flute
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Stefan Obmann, trombone
Berndt Thurner, percussion
Mathilde Hoursiangou, piano
Ivana Pristasova, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Alexandra Dienz, double bass
Alfred Reiter, sound

 

in cooperation with
ORF Österreichischer Rundfunk, Radio Österreich 1

VIDEOSTREAM am 20.02.2021 (bis 28.2) ab 20:00 Uhr hier!

 

STRATA schürft in reizüberfluteten Räumen nach Momenten des authentischen, ehrlichen Ausdrucks. In „Situationen/Dialoge“ kreiert Anahita Abbasi unterschiedlichste Situationen, in denen die Musiker*innen in einem erweiterten instrumentalen Kontext mit Klängen, Klangquellen und Zuhörenden in eine dialoghafte Kommunikation treten. Ein Austausch, der nicht nur über Sprache, sondern auch durch rein klangliche Interaktion entsteht und einen Weg zu einer grundlegenden Transformation einzelner Menschen und Gruppen bereitet.

In „There’s no lack of void“ beschäftigt sich Yair Klartag mit akustischem Informationsüberfluss, der jede Bedeutung verschluckt. Samuel Beckett liefert das Zitat für den Werktitel (aus Warten auf Godot). „Es herrscht kein Mangel an Leere“ ist ein Versuch, ein Überangebot musikalischer Reize abzubilden und im dichten, überwältigenden Fluss musikalischer Ereignisse und Ideen Momente des authentischen, ehrlichen Ausdrucks zu finden, ohne selbstreferenziell um sich selbst zu kreisen.

Martin Jaggi schürft in seinem Werk Energie aus der Kontemplation. Er legt in „Strata“ eine musikalische Schicht nach der anderen frei und stößt dabei in immer tiefere und ältere Musikschichten vor.  Elisabeth Harnik und Lorenzo Troiani ergänzen das Programm mit zwei neuen Werken für PHACE.

 

PROGRAMM

Anahita Abbasi
Situation II / Dialoge
 (2016)
für Ensemble 9’

Lorenzo Troiani
La vita delle conchiglie
für 2 Performer und Ensemble (2020) (UA) 12‘
ein Auftragswerk von PHACE, mit Unterstützung durch das Wiener Konzerthaus und gefördert durch den SKE-Fonds

Martin Jaggi
Strata
für Sopransaxophon, Viola, Schlagzeug und Klavier (2010-11) 10‘

Elisabeth Harnik
someone will remember us
für kleines Ensemble (2020) (UA)  17‘
(Titel nach Sappho)
ein Auftragswerk von PHACE, mit Unterstützung durch das Wiener Konzerthaus und gefördert durch den SKE-Fonds

Yair Klartag
There’s no lack of void

für Ensemble (2016) (ÖEA) 10’

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Einheitspreis
Mitglieder 71,- Euro
Normal 86,- Euro

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Mitglieder 79,30 Euro
Normal 87,- Euro

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Mitglieder der Wr. Konzerthausgesellschaft erhalten 17,5% Ermäßigung auf bis zu zwei Abonnements pro Zyklus.

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