chamber music – voice – electronics

still less

15.Feb.2022 // 20:00
Filmquartier Wien – Grand Loft
Schönbrunner Straße 31
1050 Wien

cancelled due to Covid-19!
18.Dez.2021 // 20:00
Filmquartier Wien – Grand Loft
Schönbrunner Straße 31
1050 Wien

büro lunaire
Gina Mattiello, voice
Reinhold Schinwald, live electronics

PHACE
Petra Ackermann, viola
Alexandra Dienz, double bass

sujet & header „still less“
(C) Mary McDonnell

a project by 

still less-büro lunaire_logo

in cooperation with

phace-logo

Besuch nur nach Anmeldung unter diesem LINK möglich
Eintritt: Freiwillige Spende

 

Programm

Marco Momi
Premiere Berceuse sur rien
für Viola und Elektronik (ÖEA, 2019) – 10′

Reinhold Schinwald
membra disiecta II
Stimme, Kontrabass und Live-Elektronik – 12′

Rebecca Saunders
fury (2005)
Kontrabass solo – 8′

Reinhold Schinwald
empreintes (erweiterte Fassung, UA)
Viola und Live Elektronik – 15′

Christoph Herndler
Neues Werk (UA)
für Stimme, Viola und Kontrabass und Zuspielung – 15′

Dauer ca. 60′

ensemble – electronics

PHACE | FOUR WALLS

our series at
Wiener Konzerthaus
2021/22

 

CONDUCTORS
Nacho de Paz
Johannes Kalitzke

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Mathilde Hoursiangou, piano
Berndt Thurner, percussion
Ivana Pristasova, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass
Alexandra Dienz, double bass
and many more …

Selten waren die eigenen vier Wände so mit Bedeutung aufgeladen wie in den vergangenen Monaten. Die Pandemie hat soziale und künstlerische Barrieren geschaffen, gefühlte meterhohe Mauern um uns herum hochgezogen. Wände definieren Begrenzungen, schaffen Distanz, trennen und entfremden. Zugleich schaffen sie aber einen neuen Potentialraum, der in dieser schwierigen Zeit auch als Quelle der Kreativität und hoch konzentrierter künstlerischer Arbeit genutzt wurde. Ein Spielfeld für die Kunst, Fundament, Leinwand und Projektionsfläche. Mit dem Zyklus FOUR WALLS widmet sich das PHACE den Wänden, den Räumen dazwischen und dem, was außerhalb liegt oder entstehen könnte und wirft einen Blick auf den vielfältigen künstlerischen Umgang mit Einsamkeit, Isolation, Entschleunigung und ihren Auswirkungen. FLASHFORWARD betrachtet die Kontraste zwischen strömendem Fluss und fester Form, zwischen künstlicher Landschaft und natürlicher Umwelt. In SPARKS & FLARE brechen sich Klänge an den Wänden, reflektieren flirrend zurück und füllen den Raum wie ein Kaleidoskop mit mikroskopischen Skulpturen und Momenten. HAPPINESS sucht in Stillstand und Fortschritt den Realitätsbezug und betrachtet das Eigene und Fremde im Spiegel des medialen Zusammentreffens. Christoph Herndlers BUCHE UND BLATT zeichnet schließlich mit geometrischer Präzision Fenster in die Wände und öffnet das Blickfeld für den freien Klangraum dahinter.

Vor jedem Konzert spricht Juri Giannini um 18.45 Uhr im Neuen Salon mit Komponistinnen und Komponisten des jeweiligen Abends.

Termine in diesem Zyklus
FR 18.11.2021 KH Zyklus 1 – PHACE | FLASHFORWARD – ensemble & electronics
DI 13.01.2022 KH Zyklus 2 – PHACE | SPARKS & FLARE  – ensemble
DI 30.03.2022 KH Zyklus 3 – PHACE | HAPPINESS – ensemble & electronics
DO 10.05.2022 KH Zyklus 4 – PHACE | BUCHE UND BLATT – ensemble

Details zum Programm finden Sie auf den jeweiligen Seiten.

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Einheitspreis
Mitglieder 72,60 Euro
Normal 88,- Euro

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Mitglieder 80,30 Euro
Normal 88,- Euro

Jugendabo
Normal 48,- Euro

Preise Einzeltickets ab Herbst 2021 verfügbar!

ensemble  & electronics

PHACE | HAPPINESS

30.Mar.2022 // 19:30
Wiener Konzerthaus, Berio Saal

PHACE Series 21/22 – N°3

A production by PHACE & Wiener Konzerthaus

ARTISTS

PHACE

 

PROGRAMM

Igor C Silva
Smart-alienation

für flexibles kleines Ensemble, Elektronik und Video, 2016 (ÖEA) D: 8′

Marta Sniady
4 rituals of women’s happiness

für Flöte, Saxophon, E-Gitarre, Cello, Percussion, Video und Elektronik, 2019  (ÖEA) D: 12‘

Mirela Ivicevic
Neues Werk
für kleines Ensemble, 2021 (UA) D: 13’
ein Auftragswerk von PHACE, mit Unterstützung durch das Wiener Konzerthaus

Pierre Jodlowski
This Leads To An Emotional Stasis

für Violine, Klavier, Percussion, Video, Licht und Elektronik, 2016 (ÖEA) D: 24′

 

HAPPINESS sucht in Stillstand und Fortschritt den Realitätsbezug und betrachtet das Eigene und Fremde im Spiegel des medialen Zusammentreffens.

Smart-alienation von Igor C Silva betrachtet das in Smartphones und Co. inhärente Potential von Eskapismus und Realitätsflucht und richtet den Blick darauf, inwieweit uns neue Technologien immer weiter von der Wirklichkeit entfremden.  Marta Sniady stellt in 4 Rituals of Women’s Happiness den medial und online verstärkten Schönheitskult unserer Gesellschaft ins Zentrum. Sie entlarvt die kultischen Mechanismen im Heilsversprechen der Selbstoptimierung das in der Werbung vor allem an Frauen gerichtet wird. Das tägliche Schönheitsritual als religiöse Handlung, als Weg ins Paradies und die Indoktrinierung zum kosmetischen Konsumismus bilden das Zentrum ihres Stücks.

Die Musik von Mirela Ivičević spannt meist surreale Räume auf, baut aus denaturierten Realitätsfragmenten hyperaktive und schnell veränderliche Klangwelten. Ihr mit Spannung erwartetes neues Werk erweitert die mediale Realitätssuche des Konzertabends um eine entsprechende Facette. Sehr gegensätzlich dazu stellt Pierre Jodlowski in This Leads To An Emotional Stasis die Bewegungs- und Zeitlosigkeit in den Mittelpunkt. Stasis als entschleunigter Zustand der Wahrnehmung dient hier als Ausdruck einer musikalischen Form außerhalb des gewohnten Flusses der Zeit und als Gegenpol zu Hektik und Erregungen der Welt.

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ensemble  & electronics

PHACE | FLASHFORWARD

18.Nov.2021 // 19:30
Festival Wien Modern – Wiener Konzerthaus, Mozart Saal

PHACE Series 21/22 – N°1

A production by PHACE, Wien Modern & Wiener Konzerthaus

ARTISTS
Nacho de Paz, conductor
Markus Sepperer, oboe

PHACE

Doris Nicoletti, flute
Reinhold Brunner, clarinet
Walter Seebacher, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Berndt Thurner, percussion
Mathilde Hoursiangou , piano
Luca Lavuri, piano (Kaiser)
Ivana Pristasova, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schuele, cello
Maximilian Ölz  double bass
Samuel Toro Perez, electric guitar
Alfred Reiter, sound design

 

Butler_School_University-of-Texas

PROGRAMM

 

Clara Iannotta
They left us grief-trees wailing at the wall für Ensemble, 2020  D:18′

Wolfram Schurig
Kokoi für Oboe und Ensemble, 2020 D:18′
ein Auftragswerk von PHACE und Wien Modern

PAUSE

Januibe Tejera
Flashforward 3
für Ensemble und Elektronik, 2021  D: 18′. (UA)
ein Auftragswerk von PHACE und Butler School of Music – University of Texas at Austin

Alexander Kaiser
The Passenger Awaits
 für Ensemble und Elektronik, 2021 (UA) D: 17‘
ein Auftragswerk von PHACE und Wien Modern, gefördert durch den SKE-Fonds

 

FLASHFORWARD betrachtet die Kontraste zwischen strömendem Fluss und fester Form, zwischen künstlicher Landschaft und natürlicher Umwelt. Wolfram Schurigs kokoi, durchaus als Kommentar zu den Spuren menschlichen Handelns zu verstehen, beschäftigt sich mit den Klängen bedrohter Ökosysteme. Der Ruf des Phyllobates terribilis (Schrecklicher Blattsteigerfrosch), in dessen Gift die kolumbianischen Embera ihre Blasrohrpfeile tränkten, dient als Grundmaterial für den Oboenpart in kokoi und zeichnet ein Bild der Ambivalenz von makelloser Schönheit und dem Tod. Die Musik von Clara Iannotta hat oft die Eigenschaft, Wesentliches in einer stark konzentrierten Form zu bündeln und musikalische Räume zu kreieren, die die Wahrnehmung sich nach und nach erschließt. Was sich in ihnen ereignet, hat Zeit und Raum, sich zu entfalten und wahrgenommen zu werden. They left us grief-trees wailing at the wall spannt in diesem Sinne vielschichtige, ständig veränderliche, oszillierende Wahrnehmungsräume, in denen das Ohr, bildlich gesprochen, umherwandern und Erfahrungen machen kann. Die Unordnung und Umordnung nimmt bei Alexander Kaiser einen zentralen Platz ein. Im unaufhaltsamen Fluss der Wiederverwertung von Ideen, Klängen und Materialien, der im Zuge der Digitalisierung des künstlerischen Schaffens eine starke Beschleunigung erfahren hat, steht für Kaiser vor allem die veränderte Wahrnehmung durch unbegrenzte Verfügbarkeit, Massenkonsum und Übersättigung im Vordergrund. Die Dekonstruktion und Neuorganisation der Codes, die mal Dieses und mal Jenes in den Vordergrund spülen, ist Thema seines neuen Werkes. Januibe Tejera spielt in seinem neuen Werk Flashforward 3 mit Vorstellungen und Erwartungen und nimmt das Publikum auf verschlungenen Pfaden mit in eine überraschende Klangwelt.

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chamber music, ensemble, electronics

La fine è senza fine

16.Sept.2020 // 19:30
Reaktor
Wien, Geblergasse 36-40

Dirigent

Lars Mlekusch

 

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Reinhold Brunner, Klarinette
Michael Krenn, Saxophon
Spiros Laskaridis , Trompete
Reinhard Zmölnig , Horn
Berndt Thurner, Schlagwerk
Mathilde Hoursiangou, Klavier
Ivana Pristasova, Violine
Rafal Zalech, Viola
Roland Schueler, Cello
Manuel Schager, Cello
Alexandra Dienz, Kontrabass
Reinhold Schinwald, Elektronik

Nach den vielen Absagen, Verschiebungen und Einschränkungen durch Covid-19 brennen wir darauf, endlich wieder das tun zu können, was uns im Innersten antreibt: gemeinsam musizieren, erforschen, entdecken, begeistern, konfrontieren und unsere Leidenschaft mit unserem Publikum teilen. Nach dem Eröffnungskonzert unserer Saison mit Modulations (27.08.2020) zeigen wir in La fine è senza fine unterschiedlich radikal geprägte musikalische Kostbarkeiten, die größtenteils metaphysisch inspiriert sind. In Lorenzo Troianis La fine è senza fine ziehen wir uns als Betrachter in größte räumliche Distanz zurück, wo nur mehr winzige Figuren, instabile Impulse, fast unsichtbare Linien erkennbar bleiben. Und wir beginnen mit diesen Schatten zu schwingen, wie ein Seiltänzer. Immer an einer Grenze schwingend. Eine Grenze, die wir zu überschreiten versuchen, auf der Suche nach einem offenen Raum. La fine è senza fine bedeutet Das Ende ist endlos und geht davon aus, dass diese Grenze ohne Ende ist. Johannes Maria Staud lässt sich von Johann Joachim Becher (1635–1682), den bedeutenden Universalgelehrten und Mittler zwischen der Alchemie des Mittelalters und der Chemie der Neuzeit zu seinem zweiten Klaviertrio Terra Fluidainspirieren, einem irrlichternden Werk, das zwischen rascher, manischer Bewegung und klangvollem, durch geflüsterte Laute unterstützten, Innehalten oszilliert. Joanna Wozny beschäftigt sich in like little … sunderings unter anderem mit dem akustischen Erscheinungsbild von Sprache, das auf verschiedensten Klangebenen entfaltet wird. Januibe Tejeras Flashforward 2 schöpft seine musikalische Kraft aus der Auseinandersetzung mit außereuropäischen Musiktraditionen, hier insbesondere durch radikale Konzepte der klassischen Musik Usbekistans in Bezug auf Pulsation, unregelmäßige Tempi, Homorhythmie und Hetereophonie. Dazu als Kontrast: das wuchtig hämmernde Impaling Prophecy  (aufspiessende Prophezeiung) für Geige und Klavier von Bernhard Gander, das dem hämmernden Klang von Nägeln, die ins Holz getrieben werden, nachempfunden ist und den ans Kreuz nagelnden Charakter von  Politik, Werbung, Religionen und vermeintlichen  Propheten erklingen lässt.

PROGRAMM

Lorenzo Troiani
La fine è senza fine  für 5 Instrumente, 2017 10′

Bernhard Gander
Impaling Prophecy  für Geige und Klavier, 2018   7‘

Johannes Maria Staud
Terra Fluida
für Klaviertrio, 2019  12‘

Joanna Wozny
like little … sunderings für Ensemble und Elektronik, 2016  13’

Januibe Tejera
Flashforward II für Ensemble und Elektronik, 2014  17′

Tickets

Erhältlich über die Website von REAKTOR:
WWW.REAKTOR.ART

this concert is kindly supported by:

 

chamber music

Modulations

27.Aug.2020 // 19:30
Reaktor
Wien, Geblergasse 36-40

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Reinhold Brunner, Klarinette
Michael Krenn, Saxophon
Berndt Thurner, Schlagwerk
Mathilde Hoursiangou, Klavier
Roland Schueler, Cello
Maximilan Ölz, Kontrabass
Reinhold Schinwald, Elektronik

Nach den vielen Absagen, Verschiebungen und Einschränkungen durch Covid-19 brennen wir darauf, endlich wieder das tun zu können, was uns im Innersten antreibt: gemeinsam musizieren, erforschen, entdecken, begeistern, konfrontieren und unsere Leidenschaft mit unserem Publikum teilen. In Modulations zeigen wir die vielfältige und wandelbare Kraft der jüngeren Generation und eröffnen erstmals im Reaktor unsere neue Saison mit zwei Konzerten (2.Konzert am 16.09.2020).

 

PROGRAMM

Miguel Farias
Palettes für Saxophon, Cello, Schlagwerk und Klavier (2013) 9‘

Alessandro Milia
Sighs für Altflöte, Sopransaxophon und Klavier (2016) 10‘

Sehyung Kim
Ignition für Bassflöte, Bassklarinette, Cello und Kontrabass (2014) 7‘

Alexander Kaiser
go in and you`ll never come out für Bassflöte, Bassklarinette, Cello, Klavier und Elektronik (2017/18 – rev.2020) 10’

Núria Giménez Comas
Modulations mécaniques
für Flöte, Saxophon, Percussion, Klavier und Elektronik (2015) 12‘“

Tickets für MODULATIONS

Erhältlich über die Website von REAKTOR:
WWW.REAKTOR.ART

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narrator – ensemble – electronics

PHACE | SITUATIONS

our series at
Wiener Konzerthaus
2020/21

 

CONDUCTORS
Nacho de Paz
Lars Mlekusch

PHACE
Doris Nicoletti, flute
Walter Seebacher, clarinet
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Mathilde Hoursiangou, piano
Berndt Thurner, percussion
Ivana Pristasova, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass
Alexandra Dienz, double bass
and many more …

Mit dem neuen Zyklus SITUATIONS eröffnet PHACE Spielräume für persönliche Interpretationen und Brüche mit allumfassenden Wirklichkeiten. Geformt im Zusammenspiel von kontrastreichen Sinneseindrücken entstehen spontane, vielfältige Verknüpfungen zwischen dem Erinnerten und dem im Moment Erklingenden. SITUATIONS entfacht wechselwirkende Klangräume, die unsere Imagination aufs Schärfste befeuern.
In TUNES verflechten sich Erinnerungsfragmente zu unentwirrbaren Klanggewölben und stellen Ambiguitäten auf immer neuen Bedeutungsebenen gegenüber. STRATA schürft in reizüberfluteten Räumen nach Momenten des authentischen, ehrlichen Ausdrucks. Fieberhaft und sarkastisch gestaltet sich die kuriose Show HELL von Sarhan: Rhythmisierte Stimmen aus dem Off treffen auf zeitgenössische Klangphrasen, vermischt mit Versatzstücken aus Jazz, Rock und Pop. Kraftvoll-repetitive, maschinenartige Collagen in RECALL bereiten den Boden, uns in andere hineinzuversetzen, deren Geschichte zu betrachten, sie zu entdecken – mit verblüffenden Wendungen.

Vor jedem Konzert spricht Juri Giannini um 18.45 Uhr im Neuen Salon mit Komponistinnen und Komponisten des jeweiligen Abends.

Termine in diesem Zyklus
FR 27.11.2020 KH Zyklus 1 – PHACE | TUNES – ensemble & electronics
DI 16.02.2021 KH Zyklus 2 – PHACE | STRATA – ensemble & electronics
DI 16.03.2021 KH Zyklus 3 – PHACE | HELL – narrator & ensemble
DO 27.05.2021 KH Zyklus 4 – PHACE | RECALL – ensemble

Details zum Programm finden Sie auf den jeweiligen Seiten.

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Mitglieder der Wr. Konzerthausgesellschaft (Beitrag für die Saison 2020/21: € 70,–) erhalten 17,5% Ermäßigung auf bis zu zwei Abonnements pro Zyklus.
ensemble  & electronics

PHACE | STRATA

16.Feb.2021 // 19:30
Wiener Konzerthaus, Berio Saal

PHACE Series 20/21 – N°2

A production by PHACE & Wiener Konzerthaus

ARTISTS

Nacho de Paz, conductor

PHACE

Alessandro Battici, flute
Reinhold Brunner, clarinet
Michael Krenn, saxophone
Stefan Obmann, trombone
Berndt Thurner, percussion
Mathilde Hoursiangou, piano
Ivana Pristasova, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Alexandra Dienz, double bass
Alfred Reiter, sound

 

in cooperation with
ORF Österreichischer Rundfunk, Radio Österreich 1

VIDEOSTREAM am 20.02.2021 (bis 28.2) ab 20:00 Uhr hier!

 

STRATA schürft in reizüberfluteten Räumen nach Momenten des authentischen, ehrlichen Ausdrucks. In „Situationen/Dialoge“ kreiert Anahita Abbasi unterschiedlichste Situationen, in denen die Musiker*innen in einem erweiterten instrumentalen Kontext mit Klängen, Klangquellen und Zuhörenden in eine dialoghafte Kommunikation treten. Ein Austausch, der nicht nur über Sprache, sondern auch durch rein klangliche Interaktion entsteht und einen Weg zu einer grundlegenden Transformation einzelner Menschen und Gruppen bereitet.

In „There’s no lack of void“ beschäftigt sich Yair Klartag mit akustischem Informationsüberfluss, der jede Bedeutung verschluckt. Samuel Beckett liefert das Zitat für den Werktitel (aus Warten auf Godot). „Es herrscht kein Mangel an Leere“ ist ein Versuch, ein Überangebot musikalischer Reize abzubilden und im dichten, überwältigenden Fluss musikalischer Ereignisse und Ideen Momente des authentischen, ehrlichen Ausdrucks zu finden, ohne selbstreferenziell um sich selbst zu kreisen.

Martin Jaggi schürft in seinem Werk Energie aus der Kontemplation. Er legt in „Strata“ eine musikalische Schicht nach der anderen frei und stößt dabei in immer tiefere und ältere Musikschichten vor.  Elisabeth Harnik und Lorenzo Troiani ergänzen das Programm mit zwei neuen Werken für PHACE.

 

PROGRAMM

Anahita Abbasi
Situation II / Dialoge
 (2016)
für Ensemble 9’

Lorenzo Troiani
La vita delle conchiglie
für 2 Performer und Ensemble (2020) (UA) 12‘
ein Auftragswerk von PHACE, mit Unterstützung durch das Wiener Konzerthaus und gefördert durch den SKE-Fonds

Martin Jaggi
Strata
für Sopransaxophon, Viola, Schlagzeug und Klavier (2010-11) 10‘

Elisabeth Harnik
someone will remember us
für kleines Ensemble (2020) (UA)  17‘
(Titel nach Sappho)
ein Auftragswerk von PHACE, mit Unterstützung durch das Wiener Konzerthaus und gefördert durch den SKE-Fonds

Yair Klartag
There’s no lack of void

für Ensemble (2016) (ÖEA) 10’

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PHACE | TUNES

public performances cancelled due to Covid19
27.Nov.2020 // 19:30
Wiener Konzerthaus, Berio Saal

PHACE Series 20/21 – N°1

A production by Wien Modern, PHACE, Wiener Konzerthaus

ARTISTS

Nacho de Paz, conductor
Markus Sepperer, oboe

PHACE

Doris Nicoletti, flute
Reinhold Brunner, clarinet
Theresa Dinkhauser / clarinet (Schurig)
Michael Krenn, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Berndt Thurner, percussion
Igor Gross, percussion
Mathilde Hoursiangou, piano
Ivana Pristasova, violin 1
Anna Lindenbaum, violin 2
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilan Ölz, double bass
Felix Pöchhacker, guitar
Tina Zerdin, harp
Alfred Reiter, sound

 

Ö1-Zeit-Ton: Radio broadcasting on Nov 30th, 11 pm

Videostream on 29.11.2020, available at 19:30 Uhr for 7 days. 

Videostream TUNES

In TUNES verflechten sich Erinnerungsfragmente zu unentwirrbaren Klanggewölben und stellen Ambiguitäten auf immer neuen Bedeutungsebenen gegenüber.
Der Ruf des Phyllobates terribilis (Schrecklicher Blattsteigerfrosch), in dessen Gift die kolumbianischen Embera ihre Blasrohrpfeile tränkten, dient als Grundmaterial für den Oboenpart in Wolfram Schurigs Werk. „Kokoí“ für Oboe und Ensemble zeichnet ein Bild der Ambivalenz von makelloser Schönheit und dem Tod. Kaija Saariahos „Lichtbogen“, inspiriert von den mystischen Polarlichtern des arktischen Nachthimmels, offenbart eine Musik, die traumhaft und vergänglich ein spektrales Klangnetz in lebendigen Farben ausbreitet, das zeitlich und räumlich nahezu bewegungslos in einem Schwebzustand verharrt. In Swing bedient sich Franck Bedrossian in variantenreichem Spiel musikalisch konnotierter Elemente der Jazzmusik. Im Wechselspiel der Klangidentitäten schaffen brüchige Symmetrien und scharfe Kontraste ein dynamisches Ungleichgewicht. Verzerrung legt die Plastizität des Tones, den Ausdruck jeder Geste, die Art und Weise Instrumente zu spielen offen und stürzt so gewohnte Bedeutungen um. Es entsteht ein unentwirrbares Gewebe komplexer Töne, gezeichnet von Ambivalenz und Ambiguitäten.
Am Horizont (…schon ganz woanders…) beschäftigt sich auf musikalischem Terrain mit der Frage, wie es denn um den Horizont, dieses eigenartige Sehnsuchtskonstrukt wirklich bestellt ist. Wenn ich dort jemals ankommen sollte, wäre dieser schon wieder ganz woanders… er ist ein lebenslanger Fluchtpunkt, wirkt im Anblick des Meeres besonders suggestiv und bleibt eine Metapher für so vieles

 

PROGRAMM

Johannes Maria Staud
Am Horizont (…schon ganz woanders…)
Musik für zehn Instrumente und Zuspielung (2020)  11′
Auftragswerk von PHACE, Osterfestival Tirol, mit Unterstützung durch das Wiener Konzerthaus und SKE-Fonds

Wolfram Schurig
kokoí für Oboe und Ensemble (UA) (2020) 15‘
ein Auftragswerk von Wien Modern und PHACE, mit Unterstützung des SKE-Fonds

Kaija Saariaho
Lichtbogen
für 9 Instrumente und Live-Elektronik (1986) 19‘

Franck Bedrossian
Swing
für 11 Instrumente (2009)  23’

eine Produktion von Wien Modern, PHACE & Wiener Konzerthaus

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solo works (with electronics)

SITUATIONS

20. Oct. 2019 // 14:00
mumok – museum moderner kunst stiftung ludwig wien

PHACE

Mathilde Hoursiangou, piano
Ivana Pristasova, violin
Roland Schueler, cello
Walter  Seebacher, contrabass clarinet
Berndt Thurner, percussion
Alvaro Collao Leon, saxophone

 

Eintauchen in einen farblichen Kosmos virtuoser und klangsinnlicher Musik mit PHACE. Ohren auf und Staunen!

Programm

Peter Ablinger
WEISS / WEISSLICH 31e, Membrane, Regen konzertante Version mit 8 Glasröhren (2002). D: 12′

Mark Andre
IV 11 (a-c)
für Klavier (2011) d:5

Angel Hernandez Lovera
Promenade 2 
für Cello und Elektronik (2018) d: 9′

Georges Aperghis
P.S. for Soprano Saxophone (2010) d:7′ 

Reinhold Schinwald
membra disiecta
für Kontrabassklarinette, Zuspielung und Live-Elektronik, 2016/2017
Stimme und Text: Gina Mattiello d:15‘

Thomas Wally
Soliloquy II: You made your excuses and left.
 (ÖEA) (2017)
für Violine solo D:11′

Tickets

Normal: € 12,–

Ermäßigungen

Gruppen ab 10 Personen: € 9,50

Ermäßigt: € 9,–
Menschen mit besonderen Bedürfnissen (mit Ausweis), Senior_innen ab 65 Jahren oder mit Senior_innenausweis

Ermäßigt: € 8,–
Studierende unter 27 Jahre, Zivil-/Präsenzdienstleistende, Arbeitslose

Weitere Ermäßigungen für/mit: Club Ö1, Wien-Karte, STANDARD-Abonnent_innen, Mitglieder des Vereins der Freunde der zeitgenössischen Kunst am Joanneum Graz, Mitglieder des Fördervereins lentos freunde, Mitglieder des Freundeskreises des Museum der Moderne Salzburg und dessen Jahreskartenbesitzer_innen, Gesellschaft der Freunde der ÖNB, Mitglieder mdw-Club

Eintritt frei: € 0,–
Kinder und Jugendliche < 19 Jahre, mumok Jahreskartenbesitzer_innen, Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste, IAA, Hunger auf Kunst und Kultur, Vienna Pass-Inhaber_innen, ICOM-Kartenbesitzer_innen, Mitglieder der Berufsvereinigung der bildenden Künstler_innen Österreichs (Landesverband Wien, NÖ, Bgld)

 

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