music theatre

Der Besuch vom kleinen Tod

based on „La visite de Petite Mort“ by Kitty Crowther, 2005, German translation by Maja von Vogel. Carlsen Verlag, Hamburg 2011

05. / 06. / 07. / 09. / 10. / 11. / 12.  Feb. 2021
Vienna, Dschungel, Museumsplatz 1

Klaus Lang – music
Michael Scheidl – text & direction
Nora Scheidl – stage & costumes

with
Rino Indiono & Eva-Maria Schaller &

PHACE

Sylvie Lacroix, Flöte
Eric Lamb, Flöte
Stefan Obmann, Posaune
Thomas Märzendorfer, Posaune
Georgios Lolas, Akkordeon
Berndt Thurner, Schlagwerk
Ivana Pristasova, Violine
Thomas Wally, Violine
Petra Ackermann, Viola
Roland Schueler, Cello
Maximilian Ölz, Kontrabass

Eine Produktion von netzzeit im Dschungel Wien.
Kompositionsauftrag von netzzeit, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

PROGRAMM

Der Besuch vom kleinen Tod
Musiktheater

von Klaus Lang (Komposition) & Michael Scheidl (Regie, Libretto)

In ruhigen, poetischen Bildern behandelt die Märchenoper Themen, wie Einsamkeit, Schicksal, Abschied, Verlust, Trennung, aber auch Freundschaft, Mut zur Artikulation von Gefühlen und Wünschen, Ängste gemeinsam zu bewältigen und die Freude am Dasein auszuleben.

mehr Infos und Tickets auf der Website von NETZZEIT:
https://www.netzzeit.at/soon/der-besuch-vom-kleinen-tod/

music theatre

Der Fremde

06. / 07. / 08. / 09. Oktober 2020 //  20:30
F23 Kulturzentrum
Breitenfurter Str. 176, 1230 Wien

ARTISTS

Gerhard Winkler, music
Martin Horvarth, text
Kristine Tornquist, director 
François-Pierre Descamps, conductor

with:
Romana Amerling. Bernd Fröhlich. Johanna Krokovay
Johannes Schwendinger. John Sweeney. Harald Wink

PHACE

 Alessandro Baticci, flute
Reinhold Brunner, clarinet

Alvaro Collao Leon, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Stefan Obmann, trombone
Marwan Abado, oud
Georgios Lolas, accordion
Mathilde Hoursiangou, piano
Berndt Thurner, percussion
Ivana Pristasova, violin
Sophia Goidinger-Koch, violin
Petra Ackermann, viola

Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass

 

production

Jury Everhartz
Sirene Operntheater

 

PROGRAMM

Der Fremde
Text. Martin Horváth | Musik. Gerhard E. Winkler

Ein Fremder bittet um Unterschlupf. Der Vater der Familie nimmt den Fremden auf, er beruft sich auf das Gesetz der Nächstenliebe. Der Sohn ist empört, denn das Beherbergen eines Fremden ist gegen das Gesetz. Die Mutter ist von der fremden Kultur irritiert und mag vor allem nicht, dass sich der Fremde und die Tochter näherkommen. Die blinde Tochter allein sieht den Fremden mit den Augen des Herzens – vorurteilslos und mitfühlend.

im Rahmen von
Die Verbesserung der Welt – ein Kammeropernfestival in sieben Runden
1.9.-13.11.2020 / von Sirene Operntheater

music theatre

701 BRITISCHE TEELÖFFEL – VIVA LA MUERTE!

AUSTRIAN PREMIERE
Oct. 24. 2019
further performances: Oct. 26./31. & Nov. 01./02. 2019

OFF Theater Wien
Kirchengasse 41
1070 Wien

 

a production by netzzeit, in Coproduction with the Haydn Foundation

Creative Team

Arturo Fuentes, composition
Petra Weimer, direction
Ernst Kurt Weigel, Ilse Helbich, Lukas Meschik & Ensemble, text
Nora Scheidl, scenography
Florian Bach, sound design

Alexander Riff, assistent to director
Caroline Wiltschek, assistent to scenographer
Barbara Vanura, press

Actors

Kristina Bangert, May Garzon, Valentin Ivanov, Peter Raffalt, Jutta Schwarz, Tamara Stern

PHACE

Sylvie Lacroix, flute
Spiros Laskaridis, trumpet

Sterben ist peinlich. Sogar in Wien, wo dem folkloristischen Klischee zufolge ein besonders vertrauter Umgang mit den letzten Dingen gepflegt wird, passt Sterben nicht ins Konzept neoliberaler Leistungsträger. Die mexikanische Todes-Inkarnation La Catrina mischt sehr handfest eine Wiener Hochzeitsgesellschaft auf, die zunächst noch nicht ahnt, dass sie am angeblich schönsten Tag des Lebens ihren letzten Weg antreten wird. Santa Catrina führt und verführt die Feiernden zu Exzessen, die alle möglichen Transzendenzen beinhalten.

Nicht einmal das Publikum kann sich dem entziehen, denn während der Aufführung verlieren sich die Grenzen zwischen Bühne und Auditorium, bis sich Darsteller und Zuschauer in schönstem Durcheinander auf einem Friedhof wiederfinden, wo alle gemeinsam mitsamt den Toten essen, singen und tanzen – eine direkte inszenatorische Umsetzung der mexikanischen Feiern zu Allerheiligen. Lifemusik und Soundclouds sorgen für die Ambiance einer Narration aus Monologen, Dialogen, surrealen Bildern und Tweets.

Tickets

Tickets: zu € 20.- (StudentInnen, SchülerInnen, Zivildiener: € 13.- / Ö1-Club-Mitglieder und Standard-AbonnentInnen € 17.-)

music theatre

HANNI

31.Jan.2021 // 19:30
Brucknerhaus, großer Saal

10.March 2020 // 19:30
Brucknerhaus, großer Saal
(abgesagt wegen COVID-19)

ARTISTS
Franzobel | Libretto
Gerald Resch | Komposition
Alexander Hauer | Regie
Julia Klug |  Bühne / Kostüm

 

Maxi Blaha | Schauspielerin & Gesang
Wolfgang Kogert | Orgel


PHACE

Walter Seebacher | Klarinette & Bassklarinette
Spiros Laskaridis | Trompete & Flügelhorn
Ursula Fatton | Harfe
Maximilian Ölz | Kontrabass

 

 

PROGRAMM
Hanni. Monolog mit Musik (2018/19) (UA)

Gerald Resch
Musik zu »Hanni. Monolog mit Musik« für Klarinette, Trompete, Harfe, Kontrabass und Orgel   (2018/19) (UA)

ein Auftragswerk des Brucknerhaus

Das Leben der Hanni Rittenschober war geprägt von bitterer Not, Armut und Entbehrungen. Mit ihrem Vater wurde sie gezwungen, beim Bau der Baracken für das Konzentrationslager Gusen mitzuarbeiten. Später hat sie gesehen, was darin vorging, und wurde Zeugin der „Mühlviertler Hasenjagd“. Ihre mutigen Versuche, den Häftlingen zu helfen, waren allerdings wenig aussichtsreich. Ihr Mann kehrte 1947 völlig verändert aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Da er alles vertrank und verspielte, musste Hanni allein darum kämpfen, die sechs Kinder durchzubringen. Der österreichische Erfolgsautor Franzobel hat aus dieser realen Biographie ein Monodram für die prominente Schauspielerin Maxi Blaha gemacht, zu dem der Linzer Gerald Resch die Musik schreiben wird. Die Uraufführung von Hanni findet auf den Tag genau am 100. Geburtstag der ‚Titelheldin‘ statt und zeigt die große Geschichte aus der Perspektive kleiner Leute, deren unerschütterliche Kraft und Lebensmut vorbildlich sind.
music theatre

Wechselwirkung

13.Nov. 2020 // 19:00
14.15.Nov. 2020 // 17:00
Wien Modern
WUK Projektraum
Währinger Straße 59, 1090 Wien 

Pia Palme, Idee, Konzeption, Komposition, Texte

Juliet Fraser, Stimme & Tanz
Lars Mlekusch, Dirigent

Sonja Leipold, Cembalo
Molly McDolan, Oboe da caccia
Veronika Mayerböck, Licht
Christina Bauer, Klangregie, Live-Elektronik
Christina Lessiak, Künstlerische Mitarbeit
Irene Lehmann, Dramaturgische Beratung
Paola Bianchi, Konzept, Choreografie, Tanz

PHACE

Doris Nicoletti, Flöte
Walter Seebacher, Bassklarinette, Kontrabassklarinette
Berndt Thurner, Schlagwerk
Ivana Pristasova, Violine
Rafal Zalech, Viola
Roland Schueler, Cello
Alexandra Dienz, Kontrabass

 

 

PROGRAMM

Pia Palme
Wechselwirkung

Musiktheater für Sopran und Ensemble (2019/20) world premiere 70’
Ein musikalisch-choreografisches Forschungsteam um Pia Palme macht sich behutsam auf die Suche nach Musiktheaterformen fürs Anthropozän.

Körper bewegen, im Raum. Sie singt, keucht, atmet – stehend, drehend – sie kniet, liegt, rollt vor meinen Füßen, ihre hohe Stimme wandert mit, bis in meine Sohlen kann ich sie hören. Verliere mich in diesen angespannten Körpern, die quer über den Tanzboden kriechen. Zittern. In solcher Nähe zu diesen Menschen. Hör jetzt nicht auf zu singen! Sie erinnert sich: an die Einsamkeit. Sie möchte allein sein und doch nicht. Der Klang der Worte fasziniert sie, lesend hört sie nach innen: Lasciatemi mori, damals wie heute. Sie seufzt: Wie probt man, wie komponiert man, und, wie bitte, plant man erfolgreich eine Musiktheateraufführung während dieser Pandemie?
Sie denkt und schreibt:
Wie denn eine Brücke schlagen zu einem anderen Ufer,
das sich windet,
verkrochen im Nebel nicht zu vermessen ist?

Der transdisziplinäre Zusammenschluss bestehend aus der Komponistin Pia Palme, der Tänzerin/Choreografin Paola Bianchi, der Sängerin Juliet Fraser, der Theaterwissenschaftlerin Irene Lehmann und der Musikologin Christina Lessiak arbeitet seit 2019 künstlerisch-forschend an «Wechselwirkung» und weiteren Projekten in Graz und Wien. Diese wachsende kollaborative Struktur rund um Pia Palme entwickelte sich aus vorangehenden Projekten mit Juliet Fraser (seit 2012, 2015 Mordacious Lips, to Dust) und Paola Bianchi (2013, ABSTRIAL). Die experimentelle Arbeitsweise der Gruppe lebt von der wechselseitigen Beeinflussung der individuellen Akteur*innen und vom Ineinandergreifen der unterschiedlichen Praktiken und Wissensvorräte. (Pia Palme)

Produktion FWF PEEK Projekt »On the fragility of Sounds« AR 537 mit Unterstützung der Kunstuniversität Graz
Koproduktion Wien Modern

music theatre

Lies of Civilization

18.Jul.2019 // 20:00 (UA)
19.Jul.2019 // 19:00
Stuttgart, Theaterhaus – Südseite P1

 

im Rahmen der Musiktheatertage Wien
13.Sept.2019, 19:00 (ÖEA)
14.Sept.2019, 19:00
WUK Projektraum
Währinger Str. 59, 1090 Wien

Neue Vokalsolisten Stuttgart

Truike van der Poel, Mezzosopran
Martin Nagy, Tenor
Guillermo Anzorena, Bariton
Andreas Fischer, Bass

 

PHACE

 Mathilde Hoursiangou, keyboard/sampler
Reinhold Brunner, clarinet(s)
Berndt Thurner, percussion

 

TEAM

Staging: Gable & Romy Roelofsen / Het Geluid Maastricht
Equipment: Davy van Gerven;
Light: Luc Schaltin
Dramaturgy: Georg Steker, Christine Fischer, Het Geluid
Idea and Concept: Georg Steker
Production Manager: Jakob Berger / Music of the Centuries Stuttgart

 

a coproduction by Musik der Jahrhunderte Stuttgart (DE), Musiktheatertage Wien (AT), Operadagen Rotterdam (NL), National Opera Bergen (NO) und Het Geluid Maastricht (NL).

„Im Namen der Zivilisation, der westlichen Werte, der Demokratie und des Friedens …“

 

LIES of CIVILIZATION untersucht die Bruchstellen des „Zivilisations-Mythos“, der tief ins Wertegeflecht der westlichen Kulturgeschichte eingewoben ist. Vier VertreterInnen einer jungen KomponistInnen-Generation formulieren ihre Positionen zu ZIVILISATIONSLÜGEN und wissen, dass die Euphorie über zivilisatorische Errungenschaften die unmenschlichen Machenschaften und Verbrechen dahinter all zu oft verdeckt.
Alle vier Kurzstücke werden von Het Geluid Maastricht inszeniert und in ein abendfüllendes Musiktheater gesetzt. Mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart und dem Ensemble PHACE stehen hierfür zwei international renommierte KünstlerInnen-Kollektive bereit.

 

PROGRAMM

Yiran Zhao: THE SINGLE DAY (Arbeitstitel)*
für Mezzosopran und drei InstrumenteUA

„Ich möchte einladen, mit größerer Sorgfalt zu überdenken, was wir zu kennen glauben und was dabei die eigentliche Wirklichkeit der Beziehung zwischen uns und unserer Umgebung ist.“(Yiran Zhao)

Natalia Domínguez Rangel: The Invisible
für Tenor, Bass, Perkussion, Synthesizer and ElektronikUA

„Politische Macht wird auf den Einzelnen so ausgeübt, dass er die Gesetze und Regeln selbst befolgen muss – zumeist ohne Gewaltanwendung. Ich mag diese Idee der Unsichtbarkeit. Eine zugrunde liegende Kraft, unsichtbar und effektiv (gut oder schlecht).“
(Natalia Domínguez Rangel)

Øyvind Mæland: Part of the Job
für vier Stimmen, Klarinette und SchlagzeugUA

„Beunruhigend finde ich, inwieweit Menschen tatsächlich Gewohnheitstiere sind: Heute mit all dem erworbenen Wissen über die menschliche Psychologie, die Ursachen des Klimawandels und sozialer Ungleichheit … selbst die gut ausgebildeten Leute unter uns, sind Teil dieser Spirale.“ (Øyvind Mæland)

Malte Giesen: white border
für drei Männerstimmen, drei Instrumente und ElektronikUA

„Mich interessieren Rahmen, Rahmungen, Kontexte, Framing – im Spezielleren die Vermitteltheit jedweder Kommunikation.“ (Malte Giesen)

Kompositionsauftrag der Musiktheatertage Wien finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung 


Stückdauer: 75 Minuten, keine Pause – In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Tickets for LIES OF CIVILIZATION
music theatre

Dionysos Rising

by Roberto David Rusconi

AUSTRIAN PREMIERE

Sept. 19./20./21. 2019 MQ, Halle G
Vienna

 

a production by netzzeit, in Coproduction with the Haydn Foundation

Creative Team

Roberto Rusconi, music
Roberto Rusconi, Michael Scheidl, libretto
Michael Scheidl, direction
Timothy Redmond, musical direction
Nora Scheidl, scenography
Elias Kern, sound design
Florian Bach, sound engineer
Claire Lefèvre, choreography
Niki Neuspiel,production manager
Alexander Riff, assistant director
Angela Karpouzi, sceno­graphy assistant

Singers

Zachary Wilson, Dionysos
Ray Chenez, Ampelos
Cho Da Yung, Telete
Anna Quadrátová, Semele

Dancers

Britt Kamper-Nielsen, Juliette Rahon, Evandro Pedroni, Luan de Lima

PHACE

Sylvie Lacroix, flute
Doris Nicoletti, flute
Heri Choi, oboe
Peter Tavernaro, oboe
Reinhold Brunner, clarinet
Walter Seebacher, clarinet
Edurne Santos, bassoon
Christian Walcher, bassoon
Ivana Pristasova, violin 1
Manon Stankovski, violin 2
Valerie Gahl, violin 3
Daniele Brekyte, violin 4
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Maximilian Ölz, double bass

Dionysos Rising ist ein Opernritual ganz ohne Götter und mytho-logische Wesen. Die Geschichte erzählt von gewöhnlichen Menschen, die von den Leiden des Lebens gezeichnet sind und von ihren Ängsten getrieben werden: Eine Mutter, die ihren Sohn verloren hat, eine einsame Tochter, ein dem Größenwahn verfallener junger Mann, der sich in seinen Rollen als Sohn, Vater und Gefährte nicht zurechtfindet. Sie alle kämpfen gegen ihre inneren Geister an und versuchen verzweifelt, ihrem Leid durch Drogen und Medikamente für einen kurzen Augenblick lang zu entfliehen. Roberto David Rusconi nutzt für seine Komposition den beeindruckenden hyperrealen Soundspace, der mit dem immersiven System L-ISA von L-Acoustics errichtet wird.

Tickets

Tickets zu € 29.- (SchülerInnen, StudentInnen, Zivildiener € 15.- / Ö1-Club-Mitglieder und Standard-AbonnentInnen € 22.-)

music theatre

Ephémère Enchainé

WORLD PREMIERE
16. & 17. Aug 2019
20:00
Bregenzer Festspiele

GERMAN PREMIERE
Octobre 2021
Musiktage Donaueschingen

PHACE

Alvaro Collao Leon, saxophone
Spiros Laskaridis, trumpet
Stefan Obmann, trombone
Samuel Toro Perez, guitar
Mathilde Hoursiangou, keyboard, piano
Ivana Pristasova, violin
Sophia Goidinger-Koch, viola
Roland Schueler, cello
Berndt Thurner, percussion
Maximilian Ölz, (electric) bass
Florian Bogner, sound design
 

& Something Out There

Frederick Sakham, Bass
Jennifer Torrence, Percussion
Adam Rosenblatt, Percussion
Primoz Sukic, Guitar
Gwen Rouger, Keyboards & Electronics
François Sarhan, Voice

PROGRAMM

Ephémère Enchainé
Musiktheater von Francois Sarhan
eine gemeinsame Produktion der Bregenzer Festspiele mit den Donaueschinger Musiktagen und La Muse en Circuit

Ein einzigartiger Kosmos voller Musik, Erzählungen, Bildern und Filmen erfüllt an zwei aufeinanderfolgenden Abenden die Werkstattbühne. Der französische Künstler François Sarhan verführt das Publikum mit echten und täuschend echten Geschichten, rätselhaften Figuren und geheimnisvollen Klängen.

Inspiriert von der russischen Avantgarde und wundersamen Fundstücken der europäischen Kulturgeschichte entstehen groteske und humorvolle Welten. Immer wieder tauchen Figuren wie Fjodor Dostojewskis phantastischer Erzähler Bobok oder der eigenartige Professor Henry Glaçon auf.

In den von Sarhan selbst entworfenen und collagierten Bühnenbildern aus Papier erklingen seine Musik und Texte. Musiker des internationalen Ensembles Something Out There sowie des Ensemble Phace aus Wien spielen auf unterschiedlichen Bühnen innerhalb des Raums. Das Publikum ist eingeladen, sich an einem oder beiden Abenden, die unterschiedliche Inhalte haben, frei in diesem Kosmos zu bewegen und ihn während der mehrstündigen Aufführungen auch immer wieder zu verlassen. Das Flüchtige der Musik, der darstellenden Künste wird direkt erlebbar und gleichzeitig in einem Raum eingeschlossen, wie der französische Titel dieser Abende ausdrückt: Éphémère Enchainé.

Musik | Text | Konzept | Raum François Sarhan

Pressestimmen

„Das Ensemble Phace, wohl eines der renommiertesten zeitgenössischen Ensembles für neue Musik in Österreich brillierte mit beachtlicher Spielfreude und Esprit. Die Musiker*innen, allesamt glanzvolle Solist*innen, wussten auch in ihrem vollendeten Zusammenspiel zu überzeugen.“ Kulturzeitschrift, Dagmar Ullmann-Bautz

„Was tut Sarhan? Er hat mit dem Ensemble Phace versierte Musiker versammelt, die seine Komposition zum Eindrücklichsten machen, was der Abend zu bieten hat. Man hangelt sich durch die Musikgeschichte des späten 20. Jahrhunderts, entdeckt zahlreche Zitate aus dem Bereich des Jazz und erhält dennoch nie den Eindruck, dass Sarhan ein Eklektizist ist.“ Vorarlberger Nachrichten, Christa Dietrich

„Hoch virtuos und teils improvisierend setzen seine Darstellerinnen und Darsteller – die meisten auch Musiker – die traumhaften Sequenzen um. […] Beim Wandeln und Stolpern durch wundersame Welten werden sie selbst zu Bestandteilen eines Kunstwerks, das die Grenzen zwischen Genres, Orten und Zeiten auf entlarvender und höchst unterhaltsamer Art verschwinden lässt.“ Der Westallgäuer

„Sarhan führt als Erzähler durch all diese Geschichten, verschlauft sie lose ineinander, während seine beiden musikalischen Ensembles sich mit atemberaubender Sicherheit durch die Genres bewegen. Da gibt es einerseits das zehnköpfige „Ensemble Phace“, das sich als Rockband ebenso bewährt wie im romantisch-symphonischen Schönklang
[…]
Leise, mit gespitzten Ohren erkunden die ZuschauerInnen die Wunderwandeltwelt, denn jetzt ist klar: Niemand kann diese Welt ganz erfassen, es geht darum, Fragmente aufzunehmen und sie selber zu kombinieren. Vielleicht das unendlich filigrane Rhythmusspiel von Jennifer Torrence und Adam Rosenblatt mit den Klangräumen des Gitarristen Samuel Toro Perez? Oder die stupende Vielseitigkeit der Geigerin Ivana Pristasova mit den expressionistischen Filmsequenzen?“ ORF, Ingrid Bertel

„Eigentlich sind die Zuschauer aufgefordert, sich die drei Stunden durch eigene Pausensetzung zu gestalten. Aber letztlich werden sie von den Abläufen doch so gefangen gehalten, dass nur wenige davon Gebrauch machen. Wunderbare Wunderwandelwelt.“ Südkurier, Elisabeth Schwind

Music Theatre

Reise nach Comala

Germán Toro Pérez (music)

(world premiere) “Theater der Künste”
(Bühne A) der ZHdK, Zürich
May 16th, 2017
7.30 pm

Theater der Stimmen nach dem Roman “Pedro Paramo” von Juan Rulfo für Sopran, Vokalensemble (8), Kammerensemble (9), Schauspieler (7)
und Elektronik (2)

 

production by VEZ, in co-operation with PHACE,
financed by Ernst von Siemens Musikstiftung,
supported by City of Zürich

 

DIRECTOR & LIBRETTO

Stefan Nolte

conductor

Peter Siegwart

STAGE DESIGN

Matthis Neidhardt

SOUND PROJECTION

Florian Bogner

VOKAL ENSEMBLE ZÜRICH

Muriel Schwarz, solo
Keiko Enomoto, Jean-Christophe Groffe,
Reto Hofstetter, Jean Knutti, Gianna Lunardi,
Chasper Mani, Akira Tachikawa

PHACE

Doris Nicoletti, flute
Michael Krenn, saxophone
Daniel Riegler, trombone
Berndt Thurner, percussion
Ivana Pristasova, violin
Petra Ackermann, viola
Roland Schueler, cello
Alexandra Dienz, double bass

kindly suppported by

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Vorbemerkung

“Man muss die Toten ausgraben, wieder und wieder, denn nur aus ihnen kann man Zukunft beziehen“, sagte Heiner Müller. Das Musiktheater Reise nach Comala ist ein Gespräch mit Toten.

Comala ist der Ort, an dem die Stimmen jener Unerlösten gespeichert bleiben, die unter der gewissenlosen Herrschaft Pedro Páramos mitsamt ihrem Dorf untergegangen sind. Auf die Bühne gebracht wird ein „Theater der Stimmen“, ein vielstimmig klingender Raum, der die Trennung zwischen Zuschauer und Bühne aufhebt.

Ausgangspunkt ist Juan Rulfos einziger Roman Pedro Páramo aus dem Jahre 1955, der heute als Klassiker der modernen lateinamerikanischen Literatur und als einsamer, kühn montierter Vorläufer des magischen Realismus gilt. Der ständige Wechsel der Erzählperspektive, die komplexe Montage der Handlungs- und Zeitebenen, die poetisch stilisierte Umgangssprache macht ihn zu einem einzigartigen und aktuellen Werk, in dem der Leser im vielstimmigen Gemurmel zum Mitschöpfer der Geschichte wird.
Gezeichnet wird das Bild einer rigiden, in einem System aus Abhängigkeit und Mittäterschaft erstarrten Gemeinschaft, die zur Erneuerung nicht fähig ist. Selbsttäuschungen und Illusionen verhindern jeden Kampf um Freiheit, denn eine Revolution ist nichts ohne die Einsicht in den eigenen Selbstbetrug.
Der Roman berührt zeitüberdauernde Themen und ist als ein Rückblick auf das Jahrhundert der Revolutionen und ihrer sozialen und individuellen Vorbedingungen zu lesen. Von der mexikanischen Revolution (1910-1917) bis zu den Studentenmorden von Iguala im September 2014 können Fragen nach der Veränderung gesellschaftlicher Systeme und der Kraft des Widerstands gestellt werden.

„Meine Musik war von Anfang an einerseits durch das Bestreben getrieben, Aspekte des Lebens, des Alltags und der Wirklichkeit als Ausgangspunkt zu nehmen und durch Abstraktionsprozesse in musikalische Form zu verwandeln. Andrerseits ist sie durch wiederkehrende Gespräche gekennzeichnet: mit Borges, Pessoa, Rothko, Wölfli, Arguedas, Rulfo… Dadurch, und vor allem durch diese ‚Gespräche mit Toten’, habe ich mich mit Themen befasst, die existenzielle Kerne berühren: die widersprüchliche, prismatische Identität des modernen Menschen und das Wort als Basis der Konstruktion von Welten. Besonders durch die Auseinandersetzung mit José María Arguedas und mit Juan Rulfo habe ich die in der Sprache verschlüsselte, unüberwindbare mythische Grundlage der lateinamerikanischen Kultur vernommen.“ (Germán Toro Pérez)

Die Musik Germán Toro Pérez’ ist ganz dem Text Rulfos verpflichtet, dessen kultureller Schärfe, sprachlicher Vielfalt und poetischer Kraft. Erzählt wird aus einer Perspektive jenseits des Todes, die Zuschauer befinden sich in einem Grabsystem. Aus benachbarten Gräbern erklingen Gesangs- und Sprechstimmen, in Erinnerungsfragmenten erzählen sie die Geschichte des korrumpierten Dorfes unter der Alleinherrschaft des skrupellosen Pedro Páramo, dem Vater des zurückgekehrten Protagonisten Juan Preciado.
Die räumlich in Szene gesetzten Stimmen und ihre jeweiligen elektroakustischen Echos entfalten gemeinsam mit dem Instrumentalensemble und den elektronischen Klängen einen halluzinativen Hörraum um den Zuschauer herum. Die körperliche Präsenz der Stimmen, sichtbar oder unsichtbar, solistisch oder chorisch, führt den zunehmend desorientierten Zuschauer in die labyrinthische Welt Comalas und in einen Schwebezustand von Zeit und Raum.

Biographien

Germán Toro Pérez (*Bogotá, 1964) www.toro-perez.com

Seine bisherige Arbeit besteht aus Kompositionen für Orchester, Instrumental- und Vokalensemble, Kammermusik mit und ohne Elektronik, elektroakustische Musik, Klangkunst sowie Arbeiten in Zusammenhang mit grafischem Design, Video, Film und bildender Kunst.
Zahlreiche Aufträge, Preise sowie internationale Aufführungen bei Festivals wie Wien Modern, Klangspuren Schwaz, Synthèse Bourges, Sonorities Belfast, Archipel Genf, ISCM Weltmusiktage u.a. Zusammenarbeit mit Ensembles wie Mondrian Basel, Mosaik Berlin, New Century Players L.A., die Reihe, PHACE, Vokalensemble Zürich und Klangforum Wien. Mitbegründer des NewTonEnsembles, Wien.
Lehrtätigkeit im Bereich Computermusik und elektroakustische Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien (1999-2007). Seit Herbst 2007 Professor für elektroakustische Komposition und Leiter des ICST – Institute for Computer Music and Sound Technology an der Zürcher Hochschule der Künste. Kompositionsdozent bei den Internationalen Ferienkursen in Darmstadt 2012. Publikationen in den Bereichen Kompositionstheorie und Ästhetik der Elektroakustik, Künstlerische Forschung, sowie Geschichte und Identität der lateinamerikanischen Musik. Seine aktuellen Forschungsthemen am ICST sind im Bereich Musikalische Geste sowie Aufführungspraxis elektroakustischer Musik angesiedelt.
Stefan Nolte   www.stefannolte.de

Nach dem Regie-Studium an der Theaterakademie Hamburg inszenierte er bisher u.a. am Staatsschauspiel Dresden, Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Stuttgart, Theater Aachen, Theater Dortmund, dem Theater Freiburg sowie in freien Projekten. Er ist Experte für großformatige theatrale Recherchen mit Schauspielern, Zeitzeugen, Musikern und Chören. Dazu zählt «Orpheus in der Unterwelt» (UA des Librettos von Peter Hacks) im stillgelegten Bitterfelder Kulturpalast und seine Parzival-Bearbeitung «Der Gralsucher» auf dem ehemaligen V2-Forschungsgelände in Peenemünde. Mit «Heimat unter Erde» am Theater Dortmund wurde er 2011 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Neben Stadtprojekten, Dramatisierungen und ortsspezifischen Stückentwicklungen hat er bisher u.a. auch Stücke von Georg Büchner, Bertold Brecht, J.W. Goethe, Rainald Goetz, Peter Handke, Elfriede Jelinek und Heiner Müller auf die Bühne gebracht. Von der “Bodenseekonferenz” beim Zürcher Theaterspektakel (2005) bis zur Oper “Liquid Cristal Display” (2015) hat er einige Musiktheaterprojekte des Schweizer Komponisten Daniel Mouthon in Zürich inszeniert, zuletzte die Kammeroper “Rou, à rebours” (Millers, 2016). Außerdem künstlerische Forschung zur «Disembodied Voice» an der Zürcher Hochschue der Künste (ZHdK / Schweizer Nationalfonds) gemeinsam mit Germán Toro Pérez und Lehrtätigkeiten. Stefan Nolte lebt als freiberuflicher Regisseur in Berlin.

Vokalensemble Zürich       www.vokalensemblezuerich.ch
Das von Peter Siegwart gegründete und mit professionellen Stimmen besetzte Vokalensemble Zürich setzt seit über zwanzig Jahren mit ausgewählten Programmen von mittelalterlicher bis zeitgenössischer Musik eigene Akzente abseits des gängigen Kulturbetriebs. Das Ensemble war schon früh Gast an Festivals, so 1991 am Festival Tibor Varga und 1992 an der Schubertiade London Blackheath. Es folgten Einladungen u.a. vom Luzerner Sinfonieorchester (2001, Berio: Sinfonia), vom Opernhaus/Schauspielhaus Zürich (2003, Furrer: Invocation) und vom Kammerorchester Basel (2003, Werke von Kancheli). Das Vokalensemble Zürich hat das L’Orfeo Barockorchester erstmals in die Schweiz geholt und u.a. mit dem Ensemble Contrechamp und dem Ensemble Recherche zusammengearbeitet. Seit 1990 war das Vokalensemble Zürich zudem ständiges Ensemble der Königsfelder Festspiele. Für das Vokalensemble Zürich, das sich neben historischen Raritäten speziell auch neuer Musik widmet, haben eine Reihe von Komponisten Werke geschrieben, so Dieter Ammann, Daniel Glaus, Hans-Jürg Meier, Thomas Müller, Andreas Nick, Philipp Racine, Alfred Zimmerlin u.a..
Das Vokalensemble Zürich ist mit dem «Werkjahr für musikalische Interpretation 2007» der Stadt Zürich ausgezeichnet worden.
PHACE    www.phace.at
PHACE ist seit vielen Jahren in der zeitgenössischen Musikszene sehr erfolgreich aktiv und zählt mit 35 – 45 Terminen pro Jahr zu den innovativsten und vielfältigsten österreichischen Ensembles für zeitgenössische Musik. Neben dem Schwerpunkt der klassischen, zeitgenössischen Kammermusik inkludiert das künstlerische Spektrum Musiktheaterproduktionen und spartenübergreifende Projekte mit Tanz, Theater, Performance, Elektronik, Video, DJs, Turntablisten, Installationen u.v.m. Der aktive Kern des Ensembles (elf MusikerInnen) wird regelmäßig mit MusikerInnen und Gästen aus den verschiedensten Kunstdisziplinen erweitert. PHACE ist regelmäßig an den wichtigsten Konzerthäusern und bei renommierten Festivals, sowohl in Österreich als auch im Ausland, präsent (wie z.B. Wien Modern, Klangspuren Schwaz, deSingel, Stadsschouwburg Amsterdam, Festival d’Avignon, Le Parvis Scène nationale Tarbes Pyrénées, Festival d’Automne à Paris, Salzburger Festspiele, Osterfestival Tirol, Osterfestival Krems, Wiener Festwochen, generator, Wiener Konzerthaus, Transart Bozen, Berliner Festspiele, Ultraschall Berlin, Salihara Festival Indonesien, SonEMUS Festival, Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik, Thaliatheater Hamburg, MarchMusicDays ruse u.v.m.).
Seit Herbst 2012/13 hat PHACE seinen eigenen Zyklus mit vier Konzerten im Wiener Konzerthaus. Seit 2015 veröffentlicht PHACE Aufnahmen unter dem gleichnamigen Eigenlabel PHACE.
Music Theatre

Whatever Works

Satirical opera composed by
Manuela Kerer and Arturo Fuentes

Commissioned by netzzeit and WIEN MODERN
A coproduction by netzzeit, WIEN MODERN and Rabenhof Theater

07/08/12.Nov.2015 // 20:00
Rabenhof Theater

 

Libretto

Dimitré Dinev, based on a plot by Michael Scheidl

Musical director

Simeon Pironkoff

Staging

Michael Scheidl

Stage design

Nora Scheidl

Light design

Norbert Joachim

 

Singers
Sarah Maria Sun, soprano
Shira Karmon, soprano
Belinda Loukota, soprano/trouser role
Stefan Bleiberschnig, tenor
Martin Busen, bass
Vasily Koroshev, countertenor
Bibiana Nwobilo, soprano

PHACE
Klaus Haidl, lute & guitars
Caroline Mayrhofer, Petzold recorder
Thomas Wally, violin
Roland Schueler, cello
Stefan Obmann, trombone
Berndt Thurner, percussion & noise-man

Ein allseits bekanntes und vielbeklagtes politisches Phänomen steht im Mittelpunkt der satirischen Oper „Whatever Works“:

Wenn ein öffentlicher Bedarf an die Politik herangetragen wird, führt dies nach dem obligaten Durchlaufen der politischen und verwaltungstechnischen Organisations- und Anpassungsprozesse oft zu einem Resultat, das mit dem ursprünglich angesprochenen Bedarf nichts mehr zu tun hat. Das Endergebnis wird per se von niemandem gebraucht, kostet aber natürlich Geld, dessen Aufwendung nichts und niemandem nützt – mit Ausnahme vielleicht der Förderung einzelner politischer Karrieren und dem Wahlerfolg einer Partei.

Dimitré Dinev zeigt in seinem Libretto, wie man Katastrophenhilfe zur Karrierehilfe umfunktionieren kann und was man dazu braucht: Drei Staatslimousinen, deren Chauffeure Hilfsgüter in die Dritte Welt transportieren, für die dort niemand Verwendung hat, und einen Chor, der regelmäßig den Applaus für die sinnlosen Taten der beiden Karrierefrauen abliefert.

Die KomponistInnen Manuela Kerer und Arturo Fuentes lassen das Ensemble Phace unter der Leitung von Simeon Pironkoff erklingen und bringen Sarah Maria Sun (Außenministerin), Shira Karmon (UN-Hochkommissarin), die Chauffeure Belinda Loukota, Stefan Bleiberschnig und Martin Busen, den Piraten Vasily Koroshev, die Dissidentin Bibiane Nowbilo sowie den gesamten Chor zum Sprechen, Singen, Seufzen, Schluchzen, Stöhnen und Schreien.

Michael Scheidl (Künstlerischer Leiter von netzzeit und Regisseur von Whatever Works)

Aufführungsort: Rabenhof, Rabengasse 3, 1030 Wien

Tickets: www.wienmodern.at und an der Tageskassa vom Wiener Konzerthaus (Lothringerstraße 20, 1030 Wien)

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